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Sprüche, Gedichte, Zitate

Bürgerliches Weinachtsidyll – Weihnachtsgedicht von Klabund

Was bringt der Weihnachtsmann Emilien?Ein Strauß von Rosmarin und Lilien.Sie geht so fleißig auf den Strich.O Tochter Zions, freue dich! Doch sieh, was wird sie bleich wie Flieder?Vom Himmel hoch, da komm ich nieder.Die Mutter wandelt wie im Traum.O Tannenbaum! O Tannenbaum! O Kind, was hast du da gemacht?Stille Nacht, heilige Nacht.Leis hat sie ihr

Lustiges Weihnachtsgedicht – von Erich Mühsam

Nun ist das Fest der Weihnacht,das Fest, das alle glücklich macht,wo sich mit reichen FestgeschenkenMann, Weib und Greis und Kind bedenken,wo aller Hader wird vergessenbeim Christbaum und beim Karpfenessen; –und Gross und Klein und Arm und Reich, –an diesem Tag ist alles gleich.So steht’s in vielerlei Variantenin deutschen Blättern. Alten Tantenund Wickelkindern rollt die Zähreins

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen … – Weihnachtsgedicht von Gustav Falke

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzenund wecken Freude in allen Herzen. Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen,was sollen wir singen, was sollen wir sagen? Wir wollen euch wünschen zum heiligen Festevom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste! Wir wollen Euch danken für alle Gabenund wollen euch immer noch lieber haben. Weihnachtsgedicht von Gustav Falke

Am heiligen Abend – Gedicht von Karl von Gerok

O heiliger Abend,mit Sternen besät,wie lieblich und labenddein Hauch mich umweht!Vom Kindergetümmel,vom Lichtergewimmelaufschau ich zum Himmelin leisem Gebet. Da funkelt von Sternenein himmlischer Baum,da jauchzt es im fernen,ätherischen Raum;da lassen die Sphärenin seligen Chörenglückwünschend sich hören;mir klingt’s wie im Traum. Es führet mit FeuerOrion den Chor,die himmlische Leiertöt golden hervor;dann folgen mit Schalledie Sternelein alle;dem

Das Tannenbäumchen – Gedicht von Jakob Loewenberg

Im Wald, unter hohen Buchen versteckt,hat sich ein Tannenbäumchen gereckt.„Ich steh so ganz im Dunkel hier,keine Sonne, kein Sternlein kommt zu mir,hört nur die anderen davon sagen,ich darf mich nicht vom Platze wagen.Ach, ist das eine traurige Geschicht‘,und ständ so gern auch mal im Licht!“ Hoch durch den weiten Weltenraumverloren flog ein goldner Traum,flog hin

Was ist das Schöne an Weihnachten? Das Leuchten in den Augen unserer Kinder. Wenn das Kind erfährt: Dein Vater ist Udo Jürgens. (Harald Schmidt)

Was ist das Schöne an Weihnachten?Das Leuchten in den Augen unserer Kinder.Wenn das Kind erfährt: Dein Vater ist Udo Jürgens. Harald Schmidt

Den Abend pflegt die Welt zum Losen anzuwenden: Mein Glücks- und Lebens- Los beruht in Gottes Händen. (Hans Aßmann Freiherr von Abschatz)

Den Abend pflegt die Welt zum Losen anzuwenden:Mein Glücks- und Lebens-Los beruht in Gottes Händen. Hans Aßmann von Abschatz

Der kleine Ritter am Weihnachtsmorgen – Weihnachtsgedicht / Gedicht von Gustav Falke

Hurra, mein neues Steckenpferdhat feine flinke Beine!Nun kauf ich mir ein großes Schwertund reite ganz alleine. Und reite, wie der Sturmwind weht,rund dreimal um den Garten,und wo der große Schneemann steht,da muß mein Rößlein warten.Nun komm mal her aus deiner Burg!Dein Besen macht mich lachen.Ich hau dich einfach mittendurch:dann kannst du nichts mehr machen. Da

Die Wichtelmännchen spenden der Märchenprinzessin den Weihnachtsbaum – Gedicht / Weihnachtsgedicht von Gustav Falke

Die Wichtelmännchen haben es hild,mancherlei ist zu bedenken:Weihnacht ist morgen und es gilt,die Märchenprinzessin zu beschenken. Etwas schönes, keinen Tand.Sie denken sehr praktisch in solchen Stücken.Ein Tannenbaum steht am Waldesrand,den wollen sie für die Prinzessin schmücken. Äpfel und Nüsse, die müssen sein,und vor allem auch süße Sachen,und der Lichter lieblicher Schein.Die Tanne ist hoch, doch

Weihnacht – Gedicht / Weihnachtsgedicht von Emanuel Geibel

Wie bewegt mich wundersamEuer Hall, ihr Weihnachtsglocken,Die ihr kündet mit Frohlocken,Daß zur Welt die Gnade kam. Überm Hause schien der Stern,Und in Lilien stand die Krippe,Wo der Engel reine LippeHosianna sang dem Herrn. Herz, und was geschah vordem,Dir zum Heil erneut sich’s heute:Dies gedämpfte FestgeläuteRuft auch dich nach Bethlehem. Mit den Hirten darfst du ziehn,Mit