Wer mit dem Weibe aber verkehrt,
der ist der Befleckung seines Geistes so ausgesetzt wie jener,
der durchs Feuer geht, der Versengung seiner Sohlen
Franz von Assisi
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Wer mit dem Weibe aber verkehrt,
der ist der Befleckung seines Geistes so ausgesetzt wie jener,
der durchs Feuer geht, der Versengung seiner Sohlen
Franz von Assisi
Ich liebe Dich – ich will’s gestehen
Mehr als das erste Frühlingswehen,
Dein süßer Duft, der ewig währt –
Ist in der ganzen Welt geehrt –
Alles in der Welt ist Torheit,
nur nicht die Heiterkeit.
Friedrich der Große
Hu! der Kauz! wie er heult,
Wie sein Furchtgeschrei krächt.
Erwürgen – ha! du hungerst nach erwürgtem Aas,
Du naher Würger, komme, komme.
Der Traum ist der beste Beweis,
dass wir nicht so fest in unserer Haut eingeschlossen sind,
als es scheint.
Friedrich Hebbel
Ein treu Gedenken, lieb Erinnern,
das ist die herrlichste der Gaben,
die wir von Gott empfangen haben,
das ist der goldne Zauberring,
der auferstehen macht im Innern,
was uns nach aussen unterging
Friedrich von Bodenstedt
Die Blumen sind verblüht im Tal,
Die Vöglein heimgezogen;
Der Himmel schwebt so grau und fahl,
Es brausen kalt die Wogen.
Und doch nicht Leid im Herzen brennt:
Es ist Advent!
Es zieht ein Hoffen durch die Welt,
Ein starkes, frohes Hoffen;
Das schließet auf der Armen Zelt
Und macht Paläste offen;
Das kleinste Kind die Ursach kennt:
Es ist Advent!
Advent, Advent, du Lerchensang
Von Weihnachts Frühlingstunde!
Advent, Advent, du Glockenklang
Vom neuem Gnadenbunde!
Du Morgenstrahl von Gott gesendt!
Es ist Advent.
Friedrich Wilhelm Kritzinger
Im Licht des Kirchleins seh`ich schweben
Bunt eines Schmetterlings Flug;
Er strebt hinaus: zum warmen Leben,
Hinaus zum Walde geht sein Zug.
Der Halbmond glänzet am Himmel,
und es ist neblicht und kalt.
Gegrüßet sei du, Halber, dort oben,
wie du, bin ich einer, der halb.
Wo Liebe ist, gibt es keine Furcht,
wo Geduld ist, gibt es keinen Zorn,
wo Fröhlichkeit ist, gibt es keinen Geiz.
Franz von Assisi
Tu erst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche.
Franz von Assisi