Spruechetante.de

Sprüche, Gedichte, Zitate

Walpurgisnacht (Theodor Storm)

Am Kreuzweg weint die verlassene Maid, Sie weint um verlassene Liebe. Die klagt den fliegenden Wolken ihr Leid, Ruft Himmel und Hölle zu Hülfe.- Da stürmt es heran durch die finstere Nacht, Die Eiche zittert, die Fichte kracht, Es flattern so krächzend die Raben. Am Kreuzweg feiert der Böse sein Fest, Mit Sang und Klang

Kränzchen In der ersten Nacht des Maien Lässt’s den Hexen keine Ruh. Sich gesellig zu erfreuen, Eilen sie dem Brocken zu. Dorten haben sie ihr Kränzchen. Man verleumdet, man verführt, Macht ein lasterhaftes Tänzchen, Und der Teufel präsidiert. (Wilhelm Busch)

In der ersten Nacht des Maien Lässt’s den Hexen keine Ruh. Sich gesellig zu erfreuen, Eilen sie dem Brocken zu. Dorten haben sie ihr Kränzchen. Man verleumdet, man verführt, Macht ein lasterhaftes Tänzchen, Und der Teufel präsidiert. Wilhelm Busch

Walpurgisnacht (Gedicht von Willibald Alexis)

Walpurgisnacht Liebe Mutter, heut‘ Nacht heulte Regen und Wind. „Ist heute der erste Mai, liebes Kind.“ Liebe Mutter, es donnerte auf dem Brocken droben. „Liebes Kind, es waren die Hexen oben.“ Liebe Mutter, ich möcht keine Hexen sehn. „Liebes Kind, es ist wohl schon oft geschehn.“ Liebe Mutter, ob wohl im Dorf Hexen sind? „Sie

Um den Kessel schlingt den Reihn, Werft die Eingeweid‘ hinein. Kröte du, die Nacht und Tag Unterm kalten Steine lag, Monatlanges Gift sog ein, In den Topf zuerst hinein… aus Die Hexen aus Macbeth (William Shakespeare)

Um den Kessel schlingt den Reihn, Werft die Eingeweid‘ hinein. Kröte du, die Nacht und Tag Unterm kalten Steine lag, Monatlanges Gift sog ein, In den Topf zuerst hinein… aus Die Hexen aus Macbeth William Shakespeare