Beständig kann nur jene Freude sein,
welche an den Zweigen unseres eigenen Gemüts emporblüht.
Joszef Freiherr von Eötvös
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
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Beständig kann nur jene Freude sein,
welche an den Zweigen unseres eigenen Gemüts emporblüht.
Joszef Freiherr von Eötvös
Nicht der Besitz an materiellen Gütern erhellt die Kinderjahre,
sondern die Liebe und Gemütsverfassung der Eltern.
Rudolf von Tavel
Jetzt schon sei im starken Gemüte des Alters Kraft,
dass sie dir erhalte die Jugend,
damit später die Jugend dich schütze
gegen des Alters Schwäche.
Friedrich Schleiermacher
Es trocknen in der Einsamkeit die Säfte des Gemütes,
es stockt der Gedankenlauf,
ich muss hinaus in mancherlei Gemeinschaft mit andern Geistern.
Friedrich Schleiermacher
Vier Säulen stützen den Tempel der irdischen Glückseeligkeit:
Gesundheit,
Gemütsruhe,
Wohlstand
und Freundschaft
Francis Bacon
Die Musik hat eine wunderbare Kraft,
in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen,
welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden.
Charles Darwin
Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz,
Glück und Unglück;
sie werden durch dieselben Gemütsbewegungen betroffen wie wir.
Charles Darwin
Zanke niemals in Gedanken mit jemand.
Das verbittert das Gemüt oft mehr
als wirklicher Streit und ist
die Ursache vieler innerer Unruhe.
Carl Hilty
Die Musik ist für Gefühl und Gemüt!
Sie ist Melodie
Und Harmonie,
Zu einer himmlischen Schönheit erblüht. –
Was frag‘ ich viel nach Geld und Gut,
Wenn ich zufrieden bin!
Giebt Gott mir nur gesundes Blut,
So hab‘ ich frohen Sinn,
Und sing‘ aus dankbarem Gemüt
Mein Morgen- und mein Abendlied.
Wohl jauchzt das Herz in sel´ger Wonne,
Wenn es der Freuden Hauch umweht,
Wenn seines Glückes gold´ne Sonne
Am Himmel seines Lebens steht;
Doch nicht am Tag der duft´gen Blüte,
Nicht in der Sommerzeit Verlauf
Geht in dem innersten Gemüte
Der Stern des wahren Friedens auf.
Es kommt ein Tag – er kommt für Jeden! –
Wo jählings Dir Dein Traum zerreißt!
In Trümmer stürzt Dein selig´ Eden
Und Du bist elend, arm, verwaist.
O, wenn die schönen Tage scheiden
Und, wenn Dich alle Lust verlässt,
Dann, in der Winterzeit der Leiden,
Dann kommt heran Dein Weihnachtsfest!
Wenn Dir die Teufel alle fluchen,
Wenn Du vom Drang des Schmerzes matt,
Dann wirst Du jenen Heiland suchen,
Der in Dir selbst die Wohnung hat,
Und finden wirst in dunkler Stunde
Du Deines Lebens besten Schatz,
Hast Du bewahrt im Herzensgrunde
Nur e i n e n unentweihten Platz!
Dann kommt die rechte Weihnachtsfeier;
Dann wirst Du recht die Welt versteh´n,
Und schmerzgeläutert, edler, freier
Als jemals durch das Leben geh´n,
Und, neugeboren aus den Sorgen,
Aus Gram und Not, aus Qual und Pein
Erkennst Du: in Dir selbst verborgen,
Da liegt der schönste Edelstein!