Wo man Gewalt braucht,
ist die Lust nicht groß.
Aristophanes
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Was treibt mich jeden Morgen
So tief ins Holz hinein?
Was frommt mir, mich zu bergen
Im unbelauschten Hain?
Auf einen Totenacker
Hat mich mein Weg gebracht.
Allhier will ich einkehren:
Hab ich bei mir gedacht.
O heilige Frühlingswonne,
Du sinkest nieder,
Strahlend und flimmernd
In himmlischen Schauern,
Alles, was schön ist, das will so ein Mann genießen,
und um es zu genießen, muss er es besitzen.
John Knittel
Das ist seltsam, dass Männer, die sich als Sachverständige ausgeben,
einander widersprechen und von einerlei Sache nicht einerlei Begriff haben.
Lukian
Wenn ein „Bart tragen“ Weisheit bedeutet,
dann wäre ein Ziegenbock auf gleichem Niveau mit Plato.
Lukian von Samosata
Der Wein heilt und erfreut den Menschen
mit seiner wohltuenden Wärme und großen Kraft.
Hildegard von Bingen
Der Mensch befindet sich niemals im Besitz uneingeschränkter Freiheit,
sondern er besitzt nur eine zweiter Ordnung, zum Beispiel steht es ihm frei,
das oder das zu essen, nicht aber, überhaupt nicht zu essen.
Antoine de Rivarol