Abnehmender Mond
Es geht der Mond zur Neige,
Es bleicht sein milder Schein.
Er winkt und flüstert leise:
»Bald werd’ ich nicht mehr sein.
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Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Kurze und auch lange Gedichte, Sprüche und Zitate rund um die Natur, Naturgedichte, Naturzitate, Natursprüche
Es geht der Mond zur Neige,
Es bleicht sein milder Schein.
Er winkt und flüstert leise:
»Bald werd’ ich nicht mehr sein.
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Die Geschichte ist aber etwas anderes als die Natur,
ihr Schaffen und Entstehen- und Untergehenlassen ist ein anderes.
Jacob Christoph Burckhardt
Den ich pflanzte, junger Baum,
Dessen Wuchs mich freute,
Zähl ich deine Lenze, kaum
Sind es zwanzig heute.
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Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen,
weil unsere Augen sie nicht sehen.
Matthias Claudius
Die Natur ist immer neu,
wenn das Auge frisch bleibt.
Max von Eyth
Wohl dem, der, ohne sich mit andern zu vergleichen,
den Genuss hin nehmen kann, den die Natur mit
der Selbstgemüheit unzertrennlich verbunden hat!
Johann Georg Forster
Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe;
Gott schaut mit diesem Blick uns an.
Christoph A. Tiedge
Bisweilen stelle ich mir die Farben als lebendige Gedanken vor,
Wesen reiner Vernunft, mit denen ich mich auseinander setzen kann.
Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe.
Paul Cezanne
Weil ich als Kind die Wälder schweigen und wachsen sah,
konnte ich immer ein stilles Lächeln für das aufgeregte Treiben haben,
mit dem die Menschen ihre vergänglichen Häuser bauen.
Ernst Wiechert
Die Stimme der Natur lässt sich nicht überschreien
Christoph Martin Wieland
Mit tiefer Ehrfurcht schau’ ich die Schöpfung an,
denn du, Namenloser, du schufest sie!
Friedrich Gottlieb Klopstock
Wer den höchsten Gipfel erstieg,
ist zu stolz, auf dem zweiten sich zu zeigen.
Friedrich Gottlieb Klopstock
Die Wahrheit und Einfachheit der Natur
sind immer die letzten Grundlagen einer bedeutenden Kunst
Paul Ernst
Blicke oft zu den Sternen empor – als wandelst du mit ihnen.
Solche Gedanken reinigen die Seele von dem Schmutz des Erdenlebens.
Mark Aurel
Und was aus der Erde gewachsen,
das ging in die Erde zurück,
doch die Arten, gezeugt vom Himmel,
die kehrten zum himmlischen Raum.
Mark Aurel