Die Jugend hat ein solches Bedürfnis, froh des Lebens zu geniessen, ein so heiliges Recht auf Freude, dass man sie darin nicht vorzeitig verkürzen sollte.
Fanny Lewald
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Die Jugend hat ein solches Bedürfnis, froh des Lebens zu geniessen, ein so heiliges Recht auf Freude, dass man sie darin nicht vorzeitig verkürzen sollte.
Fanny Lewald
Wenn die Leute sich nur halb so viel Rechenschaft über ihr eigenes Leben geben wollten, als über das Leben der anderen, so würden sie sich des Ratgebens meist enthalten.
Fanny Lewald
Es ist unglaublich, wieviel Klugheit man braucht,
um eine Dummheit auszugleichen,
und wie eine Dummheit lange Klugheit zu Schande macht.
Fanny Lewald
Zu sagen, was man nicht denkt, ist immer Unrecht;
alles zu sagen, was man denkt, ist meist töricht.
Fanny Lewald
Nicht die Jugend bedarf bei ihrem Schaffen der Ermunterung, sondern das Alter.
Fanny Lewald
Wo ein Herz die kühlen Strahlen der Sterne in sich aufgesogen hat, weichen alle irdischen Gespenster, denn im Licht ist Frieden; im Anblick der Unendlichkeit offenbart sich uns die Ahnung der Ewigkeit, und wesenlos verschwindet davor jedes zeitliche Weh.
Wilhelmine von Hillern
Die Schmerzen und Kämpfe einer Seele kann auch nur eine verwandte Seele empfinden.
Wilhelmine von Hillern
Es mag wohl hart sein, ein Glück erst zu erkennen, nachdem man es verlor, – aber ein Glück erst zu erkennen, nachdem man es freiwillig von sich gestoßen, das ist ein Schmerz der Reue, der am Leben nagt.
Wilhelmine von Hillern
Es kommt nicht darauf an, wen man liebt –
sondern wie man liebt!
Eine edle Natur wird immer edel in der Liebe sein,
eine gemeine immer gemein.
Wilhelmine von Hillern
Gesundheit ist Glück, so sagt der Kranke,
Reichtum ist Glück, sagt der Arme,
Weisheit ist Glück, sagt der Philosoph
– und sie haben alle Recht.
Unglück aber ist gewiss,
das nicht erreichen zu können, was man bedarf.
Fanny Lewald
Wohlstand ist eine Grundlage, aber kein Leitbild für die Lebensgestaltung. Ihn zu bewahren ist noch schwerer, als ihn zu erwerben.
Ludwig Erhard