Bist du der Freund | Gedicht von August von Platen
Bist du der Freund, weil du mein Herz gewinnest?
Bist du die Schlange, weil du stets entrinnest?
Bist du die Seidenraupe, weil du sachte
Mit feinen, starken Fäden mich umspinnest?
Bist du der Strom, weil unerschöpflich dunkel
Du Well in Welle durcheinander rinnest?
Bist du der Mond, weil du mit großem Auge
Die Welt in klaren Nächten übersinnest?
Bist du die fromme Nachtigall der Liebe,
Weil du den Todeskelch der Rose minnest?
August von Platen
Wenn der Mensch zu viel weiß
Wenn der Mensch zu viel weiß, wird das lebensgefährlich.
Das haben nicht erst die Kernphysiker erkannt, das wusste schon die Mafia.
Norman Mailer
Wer glaubt, Motorräder seien heute verzichtbar
Wer glaubt, Motorräder seien heute verzichtbar,
hat noch nie so ein Tier zwischen den Beinen gespürt.
Franz Hubmann
(Fotograf)
Nachtgang
Wir gingen durch die stille milde Nacht,
dein Arm in meinem, dein Auge in meinem.
Der Mond goß silbernes Licht über dein Angesicht,
wie auf Goldgrund ruhte dein schönes Haupt.
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Die Gegenspieler sind viel mit gelaufen
Die Gegenspieler sind viel mit gelaufen. Ich glaub’, wenn ich auf die Toilette gelaufen wäre, wär’ der auch noch mitgegangen.
Bastian Schweinsteiger
Ein ordentlicher Spieler
»Ein ordentlicher Spieler. Nur an der Schnelligkeit mangelt es noch.«
(Bastian Schweinsteiger über seinen neuen Teamkollegen Arien Robben)
Ich bin absolut künstlich, unnatürlich
Ich bin absolut künstlich, unnatürlich,
aber dafür verstelle ich mich nicht.
Daniela Katzenberger
Tore schießen
Tore schießen ist mir wichtiger als Sex
Bastian Schweinsteiger
Die Welt ist allezeit schön
Im Frühling prangt die schöne Welt
In einem fast smaragdnen Schein.
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Im Bier müssen weibliche Hormone sein
Im Bier müssen weibliche Hormone sein. Denn immer, wenn ich davon zuviel trinke, rede ich lauter Blödsinn und kann nicht Motorrad fahren.
Am Grab des Bruders
Nach langem, langem Sehnen
An deinem Grab ich stand,
Nach vielen, bitt’ren Thränen
Sah ich dies Stückchen Land,
Das Alles kalt bedecket,
Woran voll Zärtlichkeit,
Seit Leben ihm erwecket,
Das Kind hing allezeit!
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Wirkliche Schönheit
Wirkliche Schönheit kann ohne Güte nicht existieren;
denn es sind nicht die Züge allein,
sondern es ist der Ausdruck,
der den Zügen ihren übernatürlichen Reiz gibt
August Strindberg