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    Neue Sprüche, Zitate, Gedichte in 2009



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    Wenn alles schon schläft in dunkler Nacht (Gedicht von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

    Wenn alles schon schläft in dunkler Nacht,
    dann holet ihn bei Sternenschein
    und schlüpfet eh einer sichs gedacht
    gar heimlich damit ins Haus hinein.
    Dann schmückt er mit Lichtern jeden Zweig,
    hängt Kuchen und Nüsse und Äpfel dran:
    so macht er uns alle freudenreich
    der liebe, der gute Weihnachtsmann.

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

    Gibt es eine bessere Form

    Gibt es eine bessere Form
    mit dem Leben fertig zu werden,
    als mit Liebe und Humor?

    Charles Dickens

    Ob über oder unter Null, ob es regnet oder schneit, besonders schön und wundervoll sei Eure Weihnachtszeit!

    Ob über oder unter Null, ob es regnet oder schneit,
    besonders schön und wundervoll sei Eure Weihnachtszeit!

    Vom Himmel in die tiefsten Klüfte ein milder Stern herniederlacht; vom Tannenwalde steigen Düfte und hauchen durch die Winterlüfte, und kerzenhelle wird die Nacht. (Theodor Storm)

    Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
    ein milder Stern herniederlacht;
    vom Tannenwalde steigen Düfte
    und hauchen durch die Winterlüfte,
    und kerzenhelle wird die Nacht.

    Theodor Storm

    Weihnachten von Joseph von Eichendorff

    Markt und Straßen stehn verlassen,
    still erleuchtet jedes Haus,
    sinnend geh ich durch die Gassen,
    alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen
    buntes Spielzeug fromm geschmückt,
    tausend Kindlein stehn und schauen,
    sind so wundervoll beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern
    bis hinaus ins freie Feld,
    hehres Glänzen, heil’ges Schauern,
    wie so weit und still die Welt!

    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    aus des Schnees Einsamkeit
    steigt’s wie wunderbares Singen –
    o du gnadenreiche Zeit!

    Joseph von Eichendorff

    Oh Herr, lass Freitag werden – Montag wird’s von selbst!

    Oh Herr, lass Freitag werden – Montag wird’s von selbst!

    Ein frommer Zauber hält mich wieder, anbetend, staunend muss ich stehn; es sinkt auf meine Augenlider ein gold’ner Kindertraum hernieder, ich fühl’s – ein Wunder ist geschehn. (Theodor Storm)

    Ein frommer Zauber hält mich wieder,
    anbetend, staunend muss ich stehn;
    es sinkt auf meine Augenlider
    ein gold’ner Kindertraum hernieder,
    ich fühl’s – ein Wunder ist geschehn.

    Theodor Storm

    Spiegel sind nutzlos

    Sämtliche Spiegel sind nutzlos,
    wenn man zu spät hinein schaut.

    Angelus Silesius

    Du suchst das Paradies

    Du suchst das Paradies und wünschest hinzukommen,
    wo du von allem Leid und Unfried bist entronnen.

    weiterlesen… »
    Viel haben ist nicht reich

    Viel haben ist nicht reich.
    Der ist ein reicher Mann, der alles was er hat, ohn‘ Leid verlieren kann.

    Angelus Silesius

    Die Deutschen haben sechs Monate Winter

    Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer
    Napoleon

    Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist

    Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.
    Mark Twain




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