Wer einen Menschen tötet, tötet ein vernünftiges Wesen,
Gottes Ebenbild; aber wer ein gutes Buch vernichtet,
tötet die Vernunft selbst, tötet das Ebenbild Gottes, sozusagen als Abbild.
John Milton
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Sprüche, Gedichte, Zitate, Texte, Weisheiten rund um die Vernunft . Spruch, Weisheit, Zitat, Text auch ums vernünftig sein .
Wer einen Menschen tötet, tötet ein vernünftiges Wesen,
Gottes Ebenbild; aber wer ein gutes Buch vernichtet,
tötet die Vernunft selbst, tötet das Ebenbild Gottes, sozusagen als Abbild.
John Milton
Die Vernunft formt den Menschen,
das Gefühl leitet ihn.
Jean-Jacques Rousseau
Es ist niemals zu spät, vernünftig und weise zu werden.
Es ist aber jederzeit schwerer,
wenn die Einsicht spät kommt, sie in Gang zu bringen.
Immanuel Kant
Vernunft ist manchmal nur ein Alibi.
Vielleicht, weil man die letzten Horizonte sonst halt nie erreicht.
Immanuel Kant
„Was will ich?“ fragt der Verstand.
„Worauf kommt es an?“ fragt die Urteilskraft.
„Was kommt dabei heraus?“ fragt die Vernunft
Immanuel Kant
Hör nicht auf die Vernunft,
wenn du einen Traum verwirklichen willst.
Henry Ford
In der ganzen Welt ist jeder Politiker sehr für Revolution,
für Vernunft und Niederlegung der Waffen – nur beim Feind, ja nicht bei sich selbst.
Hermann Hesse
Wir sind um so freier, je mehr wir der Vernunft gemäß handeln,
und um so mehr geknechtet, je mehr wir uns von der Leidenschaft regieren lassen.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider.
Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer
die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.
George Bernard Shaw
Die Kindlein sitzen im Zimmer
– Weihnachten ist nicht mehr weit –
bei traulichem Lampenschimmer
und jubeln: „Es schneit, es schneit!“
Das leichte Flockengewimmel,
es schwebt durch die dämmernde Nacht
herunter vom hohen Himmel
vorüber am Fenster so sacht.
Und wo ein Flöckchen im Tanze
den Scheiben vorüberschweift,
da flimmert’s in silbernem Glanze,
vom Lichte der Lampe bestreift.
Die Kindlein sehn’s mit Frohlocken,
sie drängen ans Fenster sich dicht,
sie verfolgen die silbernen Flocken,
die Mutter lächelt und spricht:
„Wißt, Kinder, die Engelein schneidern
im Himmel jetzt früh und spät;
an Puppenbettchen und Kleidern
wird auf Weihnachten genäht.
Da fällt von Säckchen und Röckchen
manch silberner Flitter beiseit,
von Bettchen manch Federflöckchen;
auf Erden sagt man: es schneit.
Und seid ihr lieb und vernünftig,
ist manches für euch auch bestellt;
wer weiß, was Schönes euch künftig
vom Tische der Engelein fällt!“
Die Mutter spricht’s; – vor Entzücken
den Kleinen das Herz da lacht;
sie träumen mit seligen Blicken
hinaus in die zaubrische Nacht.
Karl Gerok