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Sprüche, Gedichte, Zitate

Zum Abschied (von Johann Meyer)

Wenn still die Nacht vom Himmel sinkt Und wenn im Glanz der Sterne Dein Seelenblick die Andacht trinkt Der blauen Himmelsferne: Dann mög‘ es aus der Ferne dir Wie Harfenton erklingen, Und jeder, jeder Stern von mir Viel‘ tausend Grüße bringen!

De lütten, lütten Steern | Gedicht plattdeutsch von Johann Meyer

De lütten, lütten Steern,Wa seeg ick se so geern!Se mahnt mi an so mennig Nacht,Wo ick mit di tohopen sachtDar buten snackt vun all de Pracht,Hoch baben in de Feern. De lütten, lütten Steern,Wa seeg ick se so geern!Wi seeten wul vör Glück to ween’n,Un meen’n: dat Leben weer so schön,Doch müss’t dar wul noch

Himmel und Sterne

Mag auch sich schwarz mein Himmel Mit Wolken überzieh’n, Kein Stern der Hoffnung wieder Nach Sturm und Wetter glüh’n:

Das Glück ist Glas

Das Glück ist Glas, – Tu‘ deine Pflicht, So heut‘ wie morgen, Und laß für das, Was sonst gebricht, Den lieben Gott im Himmel sorgen. Johann Meyer

Mit des Jahres Ende Kommt eine neue Wende Der Zeit; allein Mit jeder Stunde Und jeder Sekunde Wird’s auch so sein; Und die Moral: Füll‘ den Pokal, Sprich deinen Wunsch, Trink‘ deinen Punsch, Mein lieber Christ, Zu jeder Zeit, wenn du durstig bist. (Johann Meyer)

Mit des Jahres EndeKommt eine neue WendeDer Zeit; alleinMit jeder StundeUnd jeder SekundeWird’s auch so sein;Und die Moral:Füll‘ den Pokal,Sprich deinen Wunsch,Trink‘ deinen Punsch,Mein lieber Christ,Zu jeder Zeit, wenn du durstig bist. Johann Meyer

An die Konfirmanden

So naht für euch die ernste Stunde, Wo ihr, als Christen neu erprobt, Geloben sollt mit lautem Munde, Was andre einst für euch gelobt, Und wo, aus eigenstem Verlangen Nach seinem höchsten Gnadengut‘, Zum erstenmale nun empfangen Ihr sollt des Heilands Leib und Blut.