Ich will, vom Weine berauscht, die Lust der Erde besingen,
Ich will die Zierde der Auen erhöhn,
Den Frühling, welcher anitzt, durch Florens Hände bekränzet,
Siegprangend unsre Gefilde beherrscht.
Neue Sprüche, Zitate, Gedichte in 2011
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Die Zukunft ist eine undankbare Person,
die grad‘ nur die quält,
die sich recht sorgsam um sie kümmern.
Johann Nestroy
Über seine Armut braucht man sich nicht zu schämen.
Es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten.
Johann Nestroy
Diese graue Wolkenschar
Stieg aus einem Meer von Freuden;
Heute muß ich dafür leiden,
Daß ich gestern glücklich war.
Ach, in Wermut hat verkehrt
Sich der Nektar! Ach, wie quälend,
Katzenjammer, Hundeelend
Herz und Magen mir beschwert!
Johann Nestroy
Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen
des Horizontes in einem Brennpunkt.
Johann Nestroy
Heff ick min Buerdeern,
Hört mi de Welt!
Günn di de annern geern,
Nikdom un Geld!
Wenn starr im Froste noch ruht der See,
Noch am Fenster die Blumen von Eis,
Dann blüht schon ein Blümchen aus kaltem Schnee,
Grünfarbig und silberweiß.
Das Saatfeld rauscht, und goldne Ähren schwanken,
Wie übers Meer die grünen Wogen zieh’n.
Wer träumt denn hier, versunken in Gedanken?
Laut klopft das Herz ihm in der Brust, der kranken,
Und Blumen bricht er, die am Rande blüh’n.
Der Hass schadet niemand, aber die
Verachtung ist es, was den Menschen stürzt.
Johann Peter Eckermann
Am Regenbogen muss man nicht
Wäsche aufhängen wollen.
Johann Peter Hebel
Für ein paar Groschen kann man viel Freundlichkeit
und guten Willen kaufen.
Johann Peter Hebel
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