Ich will, vom Weine berauscht, die Lust der Erde besingen, Ich will die Zierde der Auen erhöhn, Den Frühling, welcher anitzt, durch Florens Hände bekränzet, Siegprangend unsre Gefilde beherrscht.
Diese graue Wolkenschar Stieg aus einem Meer von Freuden; Heute muß ich dafür leiden, Daß ich gestern glücklich war. Ach, in Wermut hat verkehrt Sich der Nektar! Ach, wie quälend, Katzenjammer, Hundeelend Herz und Magen mir beschwert! Johann Nestroy
Wenn starr im Froste noch ruht der See, Noch am Fenster die Blumen von Eis, Dann blüht schon ein Blümchen aus kaltem Schnee, Grünfarbig und silberweiß.
Das Saatfeld rauscht, und goldne Ähren schwanken, Wie übers Meer die grünen Wogen zieh’n. Wer träumt denn hier, versunken in Gedanken? Laut klopft das Herz ihm in der Brust, der kranken, Und Blumen bricht er, die am Rande blüh’n.