Im kurzen Abend. Voll Wind ist die Stunde, Und die Röte so tief und so winterlich klein. Unsere Hand, die sich zagend gefunden, Bald wird sie frieren und einsam sein.
Ich rang einst mir die Hände wund Nach Wahrheit Und ging ein Blinder unter Blinden, Die qualvoll suchen, daß sie finden Und Dogmen klauben Und verwerfen, Um sie am Ende doch zu glauben.
Es rauscht und saust von großen Karussellen Wie Sonnen flammend in den Nachmittagen. Und tausend Leute sehen mit Behagen, Wie sich Kamele drehn und Rosse schnelle,
Der Mond verbarg sich, dunkel ward das Land. Die Schatten sprangen aus der Büsche Wand. Die Wiesen wuchsen grenzenlos und weit In tiefe Nacht hinaus und ferne Dunkelheit.
Versunken ist der Tag in Purpurrot, Der Strom schwimmt weiß in ungeheurer Glätte. Ein Segel kommt. Es hebt sich aus dem Boot Am Steuer groß des Schiffers Silhouette.
Einmal nur sah ich dich In einer schwarzen Menschenmenge. Einmal nur sahst du mich. Wir waren größer als die Kleinen, Größer um Haupteslänge. Sie sahen alle auf zu uns,
I Wie Feuerregen füllt den Ozean Der schwarze Gram. Die großen Wogen türmt Der Südwind auf, der in die Segel stürmt, Die schwarz und riesig flattern im Orkan.
„Warum bist du so traurig nun Und schaust immer in schweigender Nacht Zu den einsamen Sternen herauf? Warum stützt du so oft grübelnd Das Haupt in die Hand, Das nun lange schon tatenlos?“