Leis kommt die Nacht auf Dämmerwegen. Du fühlst im Waldsee ein heimliches Regen. Der Abendwind rauscht durch das Rohr so eigen In des Sternengeflimmers tanzenden Reigen.
Sie gehen über den gespannten Seilen Und schwanken manchmal fast, als wenn sie fallen. Und ihre Hände schweben über allen, Die flatternd in dem leeren Raum verweilen.
Und wieder sind die Wundernächte schimmernd Heraufgetaucht, wo letztes Abendleuchten Und blasser Morgenglanz geheim verwoben Am blauen nächtgen Himmel sich vermählen.
I Er zittert oben hoch auf dem Kamel In einem roten Rock auf seinem Brette. Er klettert schnell herab auf den Befehl Und schleift am Fuße nach die dünne Kette.
Die Straße wird zu einem breiten Strich. Die Häuser werden weiß wie eine Wand. Die Sonne wird ein Mond. Und unbekannt, Gleichgültig, fremd, ein jedes Angesicht.
Da sank der Abend und der Tag entschlief, Der kurze, in der Inseln dünnem Wald. Des Eises Ton war auf dem See verhallt Und nur der Wind im trocknen Schilfe lief.