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Sprüche, Gedichte, Zitate

Die Wetterfahne – Gedicht von Achim von Arnim

Viel Fahnen sind verloren,Doch eine ist erkoren,Sie schwebt noch obenaufUnd zeigt der Stürme Lauf. So steht die Wetterfahne,Dass sie uns all‘ ermahneZu steter WachsamkeitIn Leid und auch in Freud‘! Sie drehet sich geschwindeUnd steht doch fest im Winde,Es spielet drin der WindWie ein unartig Kind. Er kommt nicht, wenn wir glauben,Doch steht die Fahn‘ im

Mitten im Garten ist Ein schönes Paradies – Gedicht von Achim von Arnim

Mitten im Garten istEin schönes Paradies,Ist so schön anzusehn,Daß ich möcht‘ drinnen gehn. Als ich im Gärtlein war,Nahm ich der Blümlein wahr,Brach mir ein Röselein,Das sollt mein eigen sein. Das Röslein glänzt so fein,Wie Gold und EdelsteinWar so fein übergüldt,Daß es mein Herz erfüllt. Ich nahm das Röslein fein,Schloß es ins Kämmerlein,Stellt es an einen

Ostern – Ostergedicht, Gedicht von Achim von Arnim

Vom Erdenstaub zu reinen, blauen LüftenDringt weit der Blick in ersten Frühlingstagen,Und höher steigt der mächt’ge Sonnenwagen,Die Erde sehnt nach Blättern sich und Düften,Und heilige Geschichten uns dann sagenWas sich geahnet in des Herzens Klüften.Er ist erstanden aus den Todesgrüften,Und wie vergebens war der Menschen Zagen,Ja so ersteht die Welt der HimmelsgabenMit jedem Jahre neu,