Jung ohne Jugend, hübsch, doch ausgesogen, Steinreiche Erben ohne einen Dreier, Die Kraft in tausend Armen längst verflogen, Ihr Gut versetzt, ihr Geld vom Pfandverleiher, Ihr Votum im Senate gleich gewogen Für Tyrannei und radikale Schreier, – So wird votiert, gespielt, gehurt, gepraßt, – Die Ahnengruft empfängt den neuen Gast. Lord Byron
Im Lenze der Jugend, da träumt das Gemüt Und schwärmet von Freundschaft, die nimmer verblüht. Ich schwärmte! Wer schwärmt nicht? – Nun geb‘ ich es zu, Die Freunde, o Wein, nicht so treu sind wie du Lord Byron
Nacht flieht, – der krause Dunst der Berge fällt Und schmilzt zu Gold, und Licht erweckt die Welt! Ein neuer Tag schwellt die Vergangenheit, Ein neuer Schritt ans Ende unsrer Zeit; – Nur die Natur steht neugeboren auf; Die Erde lebt, die Sonn‘ eilt ihren Lauf, Im Strom ist Frische, Glanz im Morgenstrahl, Labsal im