In mir ist Nacht – oh, schnell besaite die Harfe, die den Gram bezwingt; erweckt von leisen Fingern, gleite der Schall, der süß und schmelzend klingt. Wenn noch dies Herz nach Hoffnung ringt, Dein Zauberton läßt sie erblühn; Wenn Träne noch im Aug entspringt, sie fließt, anstatt im Hirn zu glühn.
Seltsames Tier der Mensch! und Weiber gar! Ihr Kopf, ihr Herz, was für ein Labyrinth! Was für ein Strudel, tief und voll Gefahr! Vermählt, verwitwet, ledig, immer sind Sie rastlos wie der Wind und wandelbar. Man glaubt man kenne sie, und dann beginnt Die Sache oft recht rätselhaft zu werden; Das ist uralt und immer