Mir ist nicht die Welt,
mir ist nicht das Geld.
Mir ist nicht die Zeit,
mir ist nicht die Ewigkeit.
Mir bleibt ein Zeigertick,
für des Lebens Augenblick.
(c) Olaf Lüken (24.01.2020)
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Kurze und auch lange Gedicht neu online gegangen
Mir ist nicht die Welt,
mir ist nicht das Geld.
Mir ist nicht die Zeit,
mir ist nicht die Ewigkeit.
Mir bleibt ein Zeigertick,
für des Lebens Augenblick.
(c) Olaf Lüken (24.01.2020)
Alles Käse ! sagt mein Liebeswahn.
Heut‘ mach ich Lyrik a cappella.
Der Laden riecht nach Parmesan,
der Boden glänzt wie Mozzarella.
Ein guter Käse muss jetzt her !
Ich schaue HIER und schaue DA.
Hier lockt ein warmer Camembert,
dort ein kräftiger Gouda.

Wer hamstert so spät bei Nacht und Wind ?
Es ist der Deutsche, der wieder spinnt.
Er hat die Nudeln wohl in dem Arm
und Klopapier für seinen Darm.
Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht ?
Siehst Vater, du, denn Nachrichten nicht ?
Die Pandemie von Corona sie naht …
Mein Sohn Hygiene dich bewahrt.
Mein Vater, mein Vater, doch hörest du nict
wie die Grundversorgung zusammenbricht ?
Sei ruhig, bleibe ruhig mein Sohn,
es reicht die Seife zur Desinfektion.
Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort …
Mehl und auch Nudeln sind längst fort.
Mein Sohn, mein Sohn bedenke wir gehn nicht für Jahrzehnte in die Quarantä`n.
Bleib ruhig, bleibe besonnen mein Kind, wenn beim Hände waschen wir soegsam sind, dann leiden wir alle auch keine Not.
Also horte nicht Klopapier wie ein Idiot.
(Autor unbekannt)
Vergilbte Blätter
Weil du mir zu früh entschwunden,
Blieb ein unerfülltes Glück
Ungenoss’ner schöner Stunden
Ruhelos in mir zurück.
Ungeküßte Küsse leben
In getrennten Herzen fort,
Und die Lippe fühlt noch beben
Das zu früh verstummte Wort.
Hermann Ritter von Lingg
Jeder sieht nur seine Plage,
glaubt, dass er am schwersten trage,
und ist sehr erstaunt,
hört er eines andern Klage;
der ist, heißt’s dann, schlecht gelaunt.
Hermann von Lingg
Im heil’gen Teich zu Singapur
Da liegt ein altes Krokodil
Von äußerst grämlicher Natur
Und kaut an einem Lotosstil.
Es ist ganz alt und völlig blind,
Und wenn es einmal friert des Nachts,
So weint es wie ein kleines Kind,
Doch wenn ein schöner Tag ist, lacht’s.
Hermann von Lingg
In der ersten Nacht des Maien
Lässt’s den Hexen keine Ruh.
Sich gesellig zu erfreuen,
Eilen sie dem Brocken zu.
Dorten haben sie ihr Kränzchen.
Man verleumdet, man verführt,
Macht ein lasterhaftes Tänzchen,
Und der Teufel präsidiert.
Wilhelm Busch
Kaum zu glauben, aber wahr:
Heute wirst Du schon ein Jahr!
Jeder Tag vergeht im Nu
und ständig lernst Du was dazu
Du kannst schon krabbeln, toben, lachen
lauter super-tolle Sachen
Du bist ein richtiger Strahlemann
mit dem man so viel Spaß haben kann!
Ich wünsche zum ersten Wiegenfeste
von Herzen Dir das Allerbeste!
(Autor unbekannt)
Drunten an der Gartenmauern
hab ich sehn das Häslein lauern.
Eins, zwei, drei – legt’s ein Ei,
lang wird’s nimmer dauern.
(Friedrich Wilhelm Güll)

Der Himmel hat sich schon verdunkelt,
von ihm herab ein Meer aus Sternen funkelt.
Der runde Mond schaut durch die Bäume
und bringt Euch wunderschöne Träume!
Unterm Baum im grünen Gras
Sitzt ein kleiner Osterhas‘!
Putzt den Bart und spitzt das Ohr,
Macht ein Männchen, guckt hervor.
Springt dann fort mit einem Satz
Und ein kleiner frecher Spatz
Schaut jetzt nach, wa denn dort sei.
Und was ist’s? Ein Osterei!
(Emanuel Geibel)
Frühling wird es weit und breit
und die Häschen steh’n bereit.
Sie bringen zu der Osterfeier
viele bunt bemalte Eier.