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Sprüche, Gedichte, Zitate

Die Tiere diskutierten einmal über Weihnachten – eine Weihnachtsgeschichte

Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.„Na klar, Gänsebraten“, sagte der Fuchs. „Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?“„Schnee“, sagte der Eisbär. „Viel Schnee.“ Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.Das Reh sagte „Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern.“„Aber nicht so viele Kerzen“, heulte die Eule. „Schoen schummrig und

Der Traum – Gedicht von Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Ich lag und schlief;da träumte mir ein wunderschöner Traum:Es stand auf unserm Tischvor mir ein hoher Weihnachtsbaum.Stern Und bunte Lichter ohne Zahl,Sterndie brannten ringsumher;die Zweige waren allzumalvon goldnen Äpfeln schwer.Und Zuckerpuppen hingen dran;das war mal eine Pracht! Stern Da gab’s, was ich nur wünschen kannund was mir Freude macht.Und als ich nach dem Baume sahSternund

Immer ein Lichtlein mehr (Adventsgedicht)

Immer ein Lichtlein mehrim Kranz, den wir gewunden,dass er leuchte uns so sehrdurch die dunklen Stunden. Zwei und drei und dann vier!Rund um den Kranz welch ein Schimmer,und so leuchten auch wir,und so leuchtet das Zimmer. Und so leuchtet die Weltlangsam der Weihnacht entgegen.Und der in Händen sie hält,weiß um den Segen! Autor unbekannt

Macht hoch die Tür – Weihnachtslied

Macht hoch die Tür, die Tor‘ macht weit!Es kommt der Herr der Herrlichkeit,ein König aller Königreich,ein Heiland aller Welt zugleich,der Heil und Leben mit sich bringt,der halben jauchzt, mit Freuden singt:Gelobet sei mein Gott,mein Schöpfer reich an Rat. Er ist gerecht, ein Helfer wert,Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,sein Königskron‘ ist Heiligkeit,sein Zepter ist Barmherzigkeit;all unser Not

Der kleine Nimmersatt – Gedicht von Heinrich Seidel

Ich wünsche mir ein Schaukelpferd,’ne Festung und Soldatenund eine Rüstung und ein Schwert,wie sie die Ritter hatten. Drei Märchenbücher wünsch ich mirund Farben auch zum Malenund Bilderbogen und Papierund Gold- und Silberschalen. Ein Domino, ein Lottospiel,ein Kasperltheater;auch einen neuen Pinselstielvergiß nicht, lieber Vater! Ein Zelt und sechs Kanonen dannund einen neuen Wagenund ein Geschirr mit

Morgen, Kinder, wird’s was geben – Weihnachtslied Liedertext von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Morgen, Kinder, wird’s was geben,Morgen werden wir uns freu’n!Welch ein Jubel, welch ein LebenWird in unsrem Hause sein!Einmal werden wir noch wach,Heisa, dann ist Weinachtstag!Wie wird dann die Stube glänzenVon der großen Lichterzahl!Schöner als bei frohen TänzenEin geputzter Kuppelsaal!Wißt ihr noch, wie voriges JahrEs am Heiligen Abend war? Wißt ihr noch die Spiele, BücherUnd das

Wenn der Schnee ans Fenster fällt – Gedicht / Wintergedicht von Georg Trakl

Wenn der Schnee ans Fenster fällt,lang die Abendglocke läutet,vielen ist der Tisch bereitetund das Haus ist wohlbestellt. Mancher auf der Wanderschaftkommt ans Tor auf dunklen Pfaden.Golden blüht der Baum der Gnadenaus der Erde kühlem Saft. Wanderer tritt still herein;Schmerz versteinerte die Schwelle.Da erglänzt in reiner Helleauf dem Tische Brot und Wein. Georg Trakl

Nichts ist beglückender, als den Menschen zu finden, den man den Rest des Lebens ärgern kann. (Agatha Christie)

Nichts ist beglückender, als den Menschen zu finden, den man den Rest des Lebens ärgern kann. Agatha Christie