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Die Tiere diskutierten einmal über Weihnachten – eine Weihnachtsgeschichte

Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.
„Na klar, Gänsebraten“, sagte der Fuchs. „Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?“
„Schnee“, sagte der Eisbär. „Viel Schnee.“ Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.
Das Reh sagte „Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern.“
„Aber nicht so viele Kerzen“, heulte die Eule. „Schoen schummrig und gemütlich muß es sein. Stimmung ist die Hauptsache.“
„Aber mein neues Kleid muss man sehen“, sagte der Pfau. „Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten.“
„Und Schmuck!“ krächzte die Elster. „Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten.“
„Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen“, brummte der Bär, „das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten.“
„Mach’s wie ich:“ sagte der Dachs, „pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt fuer mich: Mal richtig pennen.“ „Und saufen“, ergänzte der Ochse. „Mal richtig einen saufen – und dann pennen.“
Aber da schrie er „aua“, denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.
„Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?“
Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte „Das Kind. Jaja, das Kind – das ist doch die Hauptsache. Übrigens“, fragte er dann den Esel, „wissen das eigentlich die Menschen?“

Autor unbekannt

3 Kommentare zu „Die Tiere diskutierten einmal über Weihnachten – eine Weihnachtsgeschichte“

  • Litty
    11. Dezember 2012 um 12:27 Uhr

    Weihnachtstest

  • Litty
    11. Dezember 2012 um 12:28 Uhr

    Das ist fein

  • Wolfgang Fehnders
    15. Dezember 2013 um 09:15 Uhr

    toll

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