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    Neue Sprüche, Zitate, Gedichte in 2011



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    Ein Mensch kann nicht alles wissen

    Ein Mensch kann nicht alles wissen,
    aber etwas muss jeder haben,
    was er ordentlich versteht.

    Gustav Freytag

    Er sprach zu mir: Halt dich an mich …

    Er sprach zu mir:
    Halt dich an mich,
    es soll dir jetzt gelingen;
    ich geb mich selber ganz für dich,

    weiterlesen… »
    Das größte Haus ist eng

    Das größte Haus ist eng,
    das kleinste Haus ist weit,
    wenn dort ein Gedräng
    und hier Zufriedenheit.

    Martin Luther

    Der Mensch ist zur Arbeit

    Der Mensch ist zur Arbeit geboren,
    wie der Vogel zum Fliegen

    Martin Luther

    Damit ein Talent wirksam werde

    Damit ein Talent wirksam werde,
    braucht es außer anderem noch ein kostbares Ding,
    was man nicht lernen und nicht in sich groß ziehen kann:
    die Freudigkeit des Herzens.

    Gustav Freytag

    Es ist eine weise Fügung der Weltordnung

    Es ist eine weise Fügung der Weltordnung,
    dass wir nicht wissen, wieweit wir selbst
    das Leben vergangener Menschen fortsetzen,
    und dass wir nur zuweilen erstaunt merken,
    wie wir in unseren Kindern weiterleben.

    Gustav Freytag

    Liebe der Eltern flackert nicht umher

    Liebe der Eltern flackert nicht umher wie die Liebe junger Herzen,
    sie sitzt tief und bleibt beständig,
    und wenn sie auch einmal in den Winkel gestampft wird,
    so bricht sie immer wieder hervor.

    Gustav Freytag

    Wir bleiben immer Kinder

    Wir bleiben immer Kinder,
    und so klug wir auch werden mögen,
    wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe

    Auch der ärmste Mensch kann zuletzt den Hunger

    Auch der ärmste Mensch kann zuletzt den Hunger und die Sorge nicht mehr ertragen,
    und leider macht er dann keine schriftlichen Eingaben an die Behörden,
    sondern er schlägt mit der Faust an die Tür der Leute, welche noch etwas zu essen haben.

    Wilhelm Raabe

    Deshalb fehlen wir

    Deshalb fehlen wir, weil wir über des Lebens Einzelheiten alle uns den Kopf zerbrechen,
    um das Ganze aber niemand sich kümmert.

    Wilhelm Raabe

    Wie kahl und jämmerlich

    Wie kahl und jämmerlich würde manches Stück Erde aussehen,
    wenn kein Unkraut darauf wüchse!

    Wilhelm Raabe

    Wie ist doch die Jugend schön

    Wie ist doch die Jugend schön,
    wie wenig bedarf sie, um glücklich zu sein.

    Wilhelm Raabe




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