Weither, wo die Abendwolken
Auf den grauen Wassern liegen,
Drängen sich die Wellen, drüber
Letzte blasse Lichter fliegen.
Neue Sprüche, Zitate, Gedichte in 2010
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Hurra, mein neues Steckenpferd
hat feine flinke Beine!
Nun kauf ich mir ein großes Schwert
und reite ganz alleine.
Und reite, wie der Sturmwind weht,
rund dreimal um den Garten,
und wo der große Schneemann steht,
da muß mein Rößlein warten.
Nun komm mal her aus deiner Burg!
Dein Besen macht mich lachen.
Ich hau dich einfach mittendurch:
dann kannst du nichts mehr machen.
Da liegst du nun, du Goliath,
auf deiner weißen Nase,
und ich reit nach der nächsten Stadt,
reit vor das Tor und blase:
Herr König, euer Feind ist tot;
mit großem Grimme focht er.
Mein gutes Schwert bracht ihn in Not.
Nun gebt mir eure Tochter.
Herein, Herr Ritter, kommt herein
mit Trommeln und Parade,
und morgen soll die Hochzeit sein,
dann gibt es Schokolade.
Gustav Falke
Ein Jahr ist nichts, wenn du`s verputzt,
ein Jahr ist viel, wenn du es nutzt.
In diesem Sinne die besten Wünsche für das kommende Jahr.
Eine Staatsaufsicht, die jede Sparkassen-Filiale kurz und klein durchsucht,
aber bei einem Dax-Unternehmen in einen Dornröschenschlaf fällt, die hat versagt.
Guido Westerwelle
Ein rares Beispiel will ich singen,
Wobei die Welt erstaunen wird.
Daß alle Ehen Zwietracht bringen,
Glaubt jeder, aber jeder irrt.
Es ist eine meiner Überzeugungen,
dass man für das Gemeinwohl arbeiten muss,
und dass man sich im selben Maße,
in dem man dazu beigetragen hat, glücklich fühlen wird.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Die fruchtbringende Liebe verschönt, wenn sie begonnen.
Das ist der Same, den sie hat und kraft dessen sie nie vergehen wird.
Gottfried von Straßburg

Wo das Glück einmal einkehrt,
da greift es leicht um sich.
Gottfried Keller
Der Kampf um das Menschliche ist nie vergeblich,
auch wenn ihm äußerlich kein Sieg beschieden ist.
Gertrud le Fort
Gertrud le Fort
Freiin Gertrud Auguste Lina Elsbeth Mathilde Petrea von le Fort
deutsche Schriftstellerin
1876 – 1971
Im Verzeihen des Unverzeihlichen kommt der Mensch
der göttlichen Liebe am nächsten.
Gertrud von le Fort
Die trotzige Klippe trägt den trotzigen Turm
An hundert Jahre, und nicht einen Stein
In diesen Mauern lockerte der Sturm.
Ohnmächtig brüllt das Meer herauf. Im Schein
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