So oft die Sonne aufgeht erneuert sich mein Hoffen
und bleibt, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.
Gottfried Keller
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
So oft die Sonne aufgeht erneuert sich mein Hoffen
und bleibt, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.
Gottfried Keller
Das Streben nach Vollkommenheit
macht manchen Menschen vollkommen unerträglich.
Gottfried August Bürger
Ein Winzer, der am Tode lag,
rief seine Kinder an und sprach:
„In unserm Weinberg liegt ein Schatz,
grabt nur danach!“ -„An welchem Platz?“
schrie alles laut den Vater an. –
„Grabt nur!“ – O weh! Da starb der Mann.
Das Glück des Menschen beruht darauf,
dass es für ihn eine undiskutierbare Wahrheit gibt.
Friedrich Nietzsche
Die Hoffnung ist ein viel größeres Stimulans im Leben
als irgendein Glück.
Friedrich Nietzsche
Ich, Du und die mich schelten,
Sind Blüten an Einem Baum,
Gott und die rollenden Welten,
Wir alle sind Ein Traum.
Neigt euch, Ähren,
neigt euch dem Tod,
dass wir uns nähren
von eurem Brot!
Einer dem andern,
eiserner Zwang.
Wir alle wandern
den gleichen Gang.
Ein sondrer Schnitter
steht hinter uns auf,
sein Messer ist bitter,
mäht alles zuhauf.
Wer es erleidet,
weiß nicht warum.
Der Schnitter schneidet
fraglos und stumm.
Sind wir die Ähren?
Sind wir das Brot?
Wen sollen wir nähren?
Einzig den Tod.
Gustav Falke
Den meisten Deutschen ist Essen wichtiger als Sex. Mir ist es egal, Essen oder Sex. Hauptsache, es geht schnell und man holt sich nichts dabei.
Es ist so kalt: Bei zwei Polizisten ist die Zunge am Maschinengewehr festgeklebt.
Viele Flugzeuge sind so vereist – am Airbus 380 halten jetzt sogar die Triebwerke.
Einen interessenlosen Gegenstand gibt es nicht auf dieser Welt,
wohl aber Menschen, die sich für nichts interessieren.
Gilbert Keith Chesterton