Es bettet sich das Vögelein
In seinen eignen Flaum,
Es hüllet sich das Köpfchen ein,
Und träumt den schönsten Traum.
Neue Sprüche, Zitate, Gedichte in 2009
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Wie kam ich gerade auf ein Gestirn?
Du sagst: Ich stöhnte träumend ganz laut.
Vielleicht steigt die Phantasie ins Hirn,
Wenn der Magen verdaut.
So lasst uns noch einmal vereint
die vollen Gläser schwingen;
der Abschied werde nicht geweint,
den Abschied sollt ihr singen.
August von Platen (1796-1835)
Zum neuen Heime wünschen wir,
dass ihr glücklich und zufrieden seid.
Zu eurem Einzug haben hier
zwei Gaben wir bereit:
Das Brot, es gehe niemals aus,
und Salz, das würze jeden Schmaus,
solange ihr hier weilt
und euer Brot mit guten Freunden teilt.
Solange ihr habt Salz und Brot
bleibt ferne von euch alle Not.
Friedrich Rückert (1788-1866)
Fortuna lächelt, doch sie mag
nur ungern voll beglücken;
Schenkt sie uns einen Sommertag,
so schenkt sie uns auch Mücken.
Wilhelm Busch (1832-1908)
Leben soll kein uns gegebener, sondern ein von uns gemachter Roman sein
Nun lass den Sommer gehen,
Lass Sturm und Winde wehen.
Bleibt diese Rose mein,
Wie könnt ich traurig sein?
Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)
Im Herbst steht
in den Gärten die Stille,
für die wir
keine Zeit haben
Victor Aubertin (1870-1928)
„Ob der Mechaniker weiß, dass ich was mit seiner Frau habe?“
„Die Kurve krieg‘ ich doch locker mit 280…“
„Irgendetwas klappert da. „
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