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    Neue Sprüche, Zitate, Gedichte in 2009



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    Im Winterboden schläft, ein Blumenkeim

    Im Winterboden schläft, ein Blumenkeim,
    Der Schmetterling, der einst um Busch und Hügel
    In Frühlingsnächten wiegt den samtnen Flügel;
    Nie soll er kosten deinen Honigseim.

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    Man läßt den Winter sich noch gefallen

    Man läßt den Winter sich noch gefallen.
    Man glaubt, sich freier auszubreiten,
    wenn die Bäume so geisterhaft,

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    Wintergedanken eines Gärtners | Gedicht von Karel Capek (1890-1928)

    Alljährlich pflegen wir zu sagen,
    daß die Natur ihren Winterschlaf antrete…
    Du lieber Gott, und das soll Schlaf sein? …
    Eher möchte man sagen, die Natur habe aufgehört,
    nach oben zu wachsen, weil sie keine Zeit dafür hat.
    Sie krempelt sich nämlich die Ärmel auf und wächst nach unten…
    Hier wachsen neue Stengel; von hier bis dort,
    in diesen herbstlichen Grenzen drängt das märzliche Leben hervor,
    hier unter der Erde wird das grosse Frühlingsprogramm entworfen.
    Jetzt, wo der Garten im Schnee versinkt,
    erinnert sich der Gärtner plötzlich, das er eines vergessen hatte:
    den Garten anzusehen.
    Denn dazu … hat er ja niemals Zeit gehabt.
    Wollte er im Sommer den blühenden Enzian betrachten,
    mußte er unterwegs stehenbleiben,
    um den Rasen von Unkraut zu reinigen.
    Wollte er sich an der Schönheit des Rittersporn erfreuen,
    mußte er ihm Stöcke geben…
    Standen die Flammenblumen in Blüte,
    jätete er die Quecken aus…
    Was wollt ihr, immer gab es etwas zu tun.
    Kann man denn die Hände in die Taschen stecken
    und im Garten herumgaffen?

    Karel Capek (1890-1928)

    Wenn ich [im Januar] im Garten spazierengehe

    Wenn ich [im Januar] im Garten spazierengehe,
    bemerk ich schon dies und das,
    was sich langsam anschickt zu blühen,
    z.B. die Christrose und der Seidelbast.

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    Alte haben gewöhnlich vergessen

    Alte haben gewöhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind,
    oder sie vergessen, dass sie alt sind,

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    Ein voller Terminkalender

    Ein voller Terminkalender
    ist noch lange kein erfülltes Leben

    Kurt Tucholsky

    Die menschliche Dummheit

    Die menschliche Dummheit ist international

    Kurt Tucholsky

    Sonja Zietlow über Carsten Spengemann

    Carsten Spengemann sammelt Gesichtsausdrücke.
    Drei hat er schon – einen davon doppelt!

    Sonja Zietlow über Carsten Spengemann
    Moderatorin RTL-Dschungelcamp

    Wenn das meine Zahnpasta hört

    Wenn das meine Zahnpasta hört, will sie zurück in die Tube.

    Dieter Bohlen

    Das kann doch nicht dein Ernst sein, oder?!

    Das kann doch nicht dein Ernst sein, oder?!

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    Ich hatte schon immer den Verdacht, dass der Handkuss

    Ich hatte schon immer den Verdacht, dass der Handkuss in einer Zeit extremen Serviettenmangels erfunden wurde.

    Alexander Roda Roda

    Klug sein heißt, das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden zu können. (Alexander Roda Roda)

    Klug sein heißt,
    das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden zu können.

    Alexander Roda Roda




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