Man schenkt sich Rosen nicht allein,
man gibt sich selber auch mit drein.
Carl Zeller (1842-1898) – aus der Vogelhändler
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
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Man schenkt sich Rosen nicht allein,
man gibt sich selber auch mit drein.
Carl Zeller (1842-1898) – aus der Vogelhändler
Wenn ich dir für jeden Tag,
an dem ich dich ansehe,
eine Nelke schenken würde,
wenn ich dir für jeden Tag,
an dem ich an dich denke,
Der Rose süßer Duft genügt,
man braucht sie nicht zu brechen.
Und wer sich mit dem Duft begnügt,
den wird ihr Dorn nicht stechen.
Drei Rosen im Korbe,
drei Tulpen dazu,
die schönste der Blumen,
liebe (Name), bist du.
Das Veilchen am Bache,
das Röslein am Strauch
sind alle zwei herzig,
und du bist es auch!
Dank mir für diesen Reim,
die Rosen wachsen groß und klein,
sie wachsen hoch und nieder,
das Beste wünsch ich wieder.
Morgens send ich dir die Veilchen,
Die ich früh im Wald gefunden,
Und des Abends bring ich Rosen,
Die ich brach in Dämmrungstunden.
Nicht wie Rosen nicht wie Nelken,
die bald blühen und bald verwelken,
sondern wie das Immergrün
soll steht’s Deine Liebe blühen.
Schneller Gang ist unser Leben,
lasst uns Rosen auf ihn streun!
Johann Gottfried von Herder (1744 – 1803)
Blühe wie das Veilchen im Moose,
bescheiden, sittsam und rein.
Und nicht wie die stolze Rose,
die immer bewundert will sein.
Du bist in meiner Suppe das Salz,
die Rose in meinem Garten.
Du bist das Schmuckstück an meinem Hals,
auf dich würd ich jahrelang warten…
Du bist meine Spitze am Weihnachtsbaum,
die Sahne auf meinem Kuchen,
du bist vom Cappuccino der Schaum,
gäb´s dich nicht, ich würde dich suchen…
Du bist im Dunkeln mein Kerzenschein,
der Höhepunkt aller Feste,
du bist im Speziellen und ganz allgemein
in meinem Leben das Beste.
Renate Eggert-Schwarten