Agathe, wackel nicht mehr mit dem Busen! Die letzten roten Astern trag herbei! Laß die Verführungskünste bunter Blusen, Das Zwinkern laß, den kleinen Wohllustschrei… Nicht mehr für dich foxtrotten meine Musen – Vorbei – vorbei – Es schminkt sich ab der Junggesellenmime: Leb wohl! Ich nehm mir eine Legitime!
Mein Engel hat mir zugewinkt: so tu! Drum, Freunde, setzet mir nicht weiter zu; Wohl manchem Mann vergönn ich alle Ehr, Kann doch nicht fühlen, denken, tun wie er; Nicht jedes, wisst ihr, taugt für jedermann, Mein Engel sagt mir, was ich soll und kann.
Mir blüht ein stiller Garten Im schattiggrünen Grund, Der Blumen da zu warten, Vergnügt mich manche Stund; Wird mir mein Haus zu enge, Der Tag zu trüb und grau: Flücht‘ ich aus dem Gedränge In seine Friedensau.
Vier Ströme trugen einst von Edens Schwellen Die süße Flut hinaus ins weite Land: Der Pison führte Gold in seinen Wellen, Der Gihon wars, der Mohrenland umwand, Durch Assurs Flur sah man Hidekel quellen. Der stolze Phrat bespülte Babels Strand, Frisch brausten sie, die Paradiesessöhne, Die Welt entlang in heller Jugendschöne.
Die auf den Herren harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
Offenbarung Johannes 21. Wer weißt mir den Weg in die obere Stadt? Das Treiben hier unten, ich hab es so satt, Die Gassen befleckt nur blutiger Streit, In Mauern verstecket sich giftiger Neid.