Laßt mich erzählen: Im Traum heute Nacht Sind mir plötzlich die alten Möbel erwacht, Die Möbel, die aus dem Elternhaus Mit mir gingen ins Leben hinaus.
Manch finstre Nächte währt das Wehen Mit Tropfenfall und Wetterschlag, Und redlich plagt sich jeder Tag, Den Wind soweit herum zu drehen, Daß er die Wolken seitwärts schiebt
Dir, meiner Heimat, danke ich dies Lied. Im Harzgebirg, im Thal der wilden Bode, Im sturmgepflügten Reich des großen Wode Liegt meiner goldnen Jugend Stromgebiet. Bescheiden kam ich, der ich nichts entbehrte, Zu deiner wunderwüchsigen Natur, Du gabst mir Alles, weil ich nichts begehrte, Und wies’st mir lächelnd deines Lebens Spur.
Es mahnt mich freundliche jede Kreatur: O suche deines Schöpfers heil’ge Spur, Erkenn seine ew’ge Lieb und Huld, Empfang‘ die Wohltat und bezahl‘ die Schuld.#
Zu jener Reih‘ von meinen Lebensstunden, Die schon unwiederbringlich schnell verschwunden, Floß abermal ein Theil von meiner Zeit, Ein Tag ins tiefe Meer der Ewigkeit!
In dir, mein Vater, ruht mein Leben, Von Ewigkeit bist du mein Gott; Der Glaube lässt mich nicht erbeben Und macht die Sorge mir zu Spott; Ob jeder andre Trost mir fehle Und mich die tiefste Nacht umgibt, Es tönt das Wort durch meine Seele: Du hast mich je und je geliebt.
Ihr Freunde, die der Wunsch hieher geleitet, Die junge Sängerin zu sehn, Seht, nicht ein Haus, der Pracht zum Sitz bereitet, Macht meinen Aufenthalt mir schön.
Nicht, um eitlen Ruhm mir zu erwerben, Nahm ich je die Leier in die Hand, Ließ sie nicht, die süßen Töne sterben, Die das Herz zur schönen Stund‘ empfand.