Wer in göttlichen Dingen nichts glaubt,
als was er mit seinem Verstande ausmessen kann,
verkleinert die Idee von Gott.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Wer in göttlichen Dingen nichts glaubt,
als was er mit seinem Verstande ausmessen kann,
verkleinert die Idee von Gott.
Gottfried Wilhelm Leibniz
Wie wir die Menschen sehn, nicht wie sie sind, so lieben wir sie.
Otto Roquette
Und ihr sagt mir, Freunde, dass nicht zu streiten sei über Geschmack und Schmecken?
Aber alles Leben ist Streit um Geschmack und Schmecken.
Friedrich Nietzsche
Jedem das Seine geben –
das wäre die Gerechtigkeit wollen und das Chaos erreichen.
Friedrich Nietzsche
Über dem Schnee in der heiligen Nacht
Funkelt das Sternengeleite.
Fern in Frankreich auf einsamer Wacht
Schaut der Soldat in die Weite.
Weit, so weit ist der Sternenraum,
Weit, wie die Lieb‘ ohne Schranken!
Heimathlichter am Tannenbaum
Geh’n ihm durch die Gedanken.
Mutteraugen und Jugendlust,
Kinderlachen und Singen –
Leuchtend geht’s ihm auf in der Brust,
Will ihm das Auge bezwingen.
Kalt und eisig schneidet der Wind,
Horch! Was schwirrt durch die Bäume?
Weg von der Stirn, vom Auge geschwind
Streicht er die fremden Träume.
»Dank dir, du fränkischer Winterhauch,
er mir pfeift um die Ohren!
Hier wird in heiliger Weihnacht auch
Neu uns die Liebe geboren.«
»Treue Brüder von Süd und Nord
Steh’n auf dem Posten wir Alle.
Deutschland hoch! sei mein Jubelwort,
Ob ich heut, ob ich morgen falle!«
Lautlos schimmert die heilige Nacht,
Still ist’s droben und nieden.
Schütze dich Gott, du treue Wacht,
Bring‘ uns den Sieg und den Frieden!
Otto Roquette
Glück liegt nur in dem Bewusstsein, das wir von ihm haben,
und keineswegs darin, wie die Zukunft ihr Versprechen hält.
George Sand
(1804 – 1876)
Wenn ich mit dem Druck nicht fertig werden würde,
wäre ich Lokführer geworden.
Giovanni Trappatoni
Mit jedem Kind werden alle Dinge neu geschaffen,
und das Weltall wird wieder auf die Probe gestellt.
Gilbert Keith Chesterton
Wer einen Tag vollendet hat in irgendeinem Tagewerk,
der hat einen Acker bestellt für die Ewigkeit
Gottfried Keller
Doch während er und sein Geleit
Sich fertig machten und bereit,
Braute Frau Isot indes
In einem kleinen Glasgefäß
Einen Trank der Minne,
Den sie mit weisem Sinne,
Mit feiner Wissenschaft erdacht,
Und dann mit Zauberkunst vollbracht.
Die Liebe ist eine Glocke,
welche das Entlegenste und
Gleichgültigste wieder tönen lässt
und in eine besondere Musik verwandelt.
Gottfried Keller
Wer Freude und Glück aus vollen Herzen,
aber nobel empfindet,
trägt auch den Kummer edel und fest.
Gottfried Keller