Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten -> weiterlesen (Johann Peter Hebel)
Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten.
Schwere Stürme, milde Weste, bange Sorgen, frohe Feste.
Wandeln sich zu Zeiten.
War’s nicht so im alten Jahr? Wird’s im neuen enden?
Sonnen wallen auf und nieder, Wolken gehen und kommen wieder
und kein Mensch wird’s wenden.
Johann Peter Hebel
Ein neues Jahr! Tritt froh herein, mit aller Welt in Frieden; vergiss, wieviel der Plag´ und Pein das alte Jahr beschieden! Du lebst: Sei dankbar, froh und klug, und wenn drei bösen Tagen ein guter folgt, sei stark genug sie alle vier zu tragen. (Friedrich Wilhelm Weber)
Ein neues Jahr! Tritt froh herein, mit aller Welt in Frieden;
vergiss, wieviel der Plag´ und Pein das alte Jahr beschieden!
Du lebst: Sei dankbar, froh und klug,
und wenn drei bösen Tagen ein guter folgt, sei stark genug
sie alle vier zu tragen.
Friedrich Wilhelm Weber
Empfang des Neujahrs – Neujahrsgedicht / Gedicht von Johann Heinrich Voss (1751-1826)
Des Jahres letzte Stunde
Ertönt mit ernstem Schlag:
Trinkt, Brüder, in der Runde,
Und wünscht ihm Segen nach.
Zu jenen grauen Jahren
Entfliegt es, welche waren;
Es brachte Freud und Kummer viel
Und führt´uns näher an das Ziel.
Auf, Brüder, frohen Mutes,
Auch wenn die Trennung droht!
Wer gut ist, findet Gutes
Im Leben und im Tod!
Dort sammeln wir uns wieder
Und singen Wonnelieder!
Klingt an, und: Gut sein immerdar!
Sei unser Wunsch zum Neuen Jahr!
Johann Heinrich Voss (1751-1826)