Liebe mag für primitive Naturen ein körperliches Bedürfnis darstellen.
Geistigen Menschen bedeutet sie das fesselndste Erlebnis der ganzen Schöpfung.
Honore de Balzac
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Sprüche, kurze Gedichte, Weisheiten, Zitate, Sprichwörter rund um die Liebe. Liebeszitate und Liebessprüche, Liebesgedichte, Texte zur Liebeserklärung.
Liebe mag für primitive Naturen ein körperliches Bedürfnis darstellen.
Geistigen Menschen bedeutet sie das fesselndste Erlebnis der ganzen Schöpfung.
Honore de Balzac
An den, den man liebt,
verliert man einen Teil seiner Freiheit.
Henry de Montherlant
Was kein Verstand erfasst, keine menschliche Weisheit erreicht,
das ist der wahren Liebe zu allen Zeiten möglich;
ihr Quell ist unversiegbar.
Henriette Davidis
Notwendiger ist: zu lieben,
um zu verstehen,
als zu verstehen,
um zu lieben.
Henry de Montherlant
Ich flocht dir eine Krone
Von Lindenlaub in’s Haar,
Und du auf grünem Throne
Regiertest wunderbar.
Es war dein lieblich Scepter
Ein lichter Blüthenzweig –
Es kniete dir zu Füßen
Dein Unterthan im Reich.
Wie dien‘ ich dir so gerne –
Wie milde ist dein Sinn –
Wie lieblich ist dein Herrschen,
Du holde Königin.
Heinrich Seidel
Schlummre, schlummre sanft, o Schöne!
Stöhrt sie nicht, der Nachtigallen Töne!
Sterblich ist sie nicht: ach nein!
Eine Göttinn muß sie seyn.
O ich will auf diesen Auen
Gleich ihr einen Altar bauen;
Weihrauch will ich auf ihn streun:
Ja! sie kann nicht sterblich seyn.
Aber wenn sie nun erwachet;
Freundlich diese Wange lachet –
Armes Herz! wie wird dirs gehn!
O wie schlummert sie so schön!
Heinrich Wilhelm von Gerstenberg
Diese Spröde male mir,
Wie sich Amor neben ihr
Auf ein duftend Veilchen setzt,
Wie er seine Pfeile wetzt,
Wie er ihre Brust verletzt,
Wie er schnell ihr Herz bekehrt,
Und sie schnell mich küssen lehrt:
Aber ach! das kannst du nicht! –
Ach! das kann ja Amor nicht!
Heinrich Wilhelm von Gerstenberg
Kleine Schöne, küsse mich.
Kleine Schöne, schämst du dich?
Küsse geben, Küsse nehmen,
Darf dich itzo nicht beschämen.
Die Liebe ist Sehnsucht,
und gestillte Sehnsucht vergeht.
Hans Christian Andersen