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Sprüche, Gedichte, Zitate

Jagd im Winter

Der Himmel grau, die Erde weiß, Die Bäume kahl, die Büsche Gereis, Ihr Lächeln den Fluren genommen. Mag zagen, wer will, mir wallet es heiß, Ich nenne willkommen dich, blinkendes Eis, Dich, starrender Winter, willkommen.

Daheim

„Daheim!“ – o Wort, wie rührst du Ein Herz, das ungeliebt! Sprichst ihm von jenem Frieden, Den nur die Heimat gibt! Auch mich umklangst du lockend Im wüsten Lebensbraus; Und, das Verheißne suchend, Kehrt‘ ich in’s Vaterhaus.

Zuneigung (Gedicht von August Hermann Niemeyer)

Die Zeit verrinnt –auch meineTage schwinden;Mein Herbst ist da, er mahnt mich an das Ziel.Des Frühlings Blumen lasst zum Kranz mich winden,Auf die schon früh des Jünglings Thräne fiel!Ich sammle sie für Euch zu Angebinden,Die freundlich oft der Muse schuldlos SpielWie meines Lebens Ernst mit mir getheilet,Den Freundentag verschönt, den Schmerz geheilet. Ach! suchte nicht,

Einer Freundin zum Geburtstag | Gedicht von Christoph von Mickwitz

Wie schnell ist doch die Zeit verflogen!Gar manches Jahr schon ging dahin,Seit Du zuerst hier eingezogen,Ein frohes Kind mit leichtem Sinn.Seit mir zuerst aus Deinem MundeIn`s Ohr ein freundlich Wörtchen klang,Und mir in jener ersten StundeDein lieber Blick das Herz bezwang. O warum mußte sie enteilen,Die gold`ne Kinderfröhlichkeit!O warum konnte sie nicht weilen,Die sonnig helle