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Sprüche, Gedichte, Zitate

Den Abend pflegt die Welt zum Losen anzuwenden: Mein Glücks- und Lebens- Los beruht in Gottes Händen. (Hans Aßmann Freiherr von Abschatz)

Den Abend pflegt die Welt zum Losen anzuwenden:Mein Glücks- und Lebens-Los beruht in Gottes Händen. Hans Aßmann von Abschatz

Abendlied an die Natur

Hüll’ ein mich in die grünen Decken, Mit deinem Säuseln sing mich ein, Bei guter Zeit magst du mich wecken Mit deines Tages jungem Schein! Ich hab mich müd in dir ergangen, Mein Aug’ ist matt von deiner Pracht. Nun ist mein einziges Verlangen, Im Traum zu ruhn, in deiner Nacht.

Jagd im Winter

Der Himmel grau, die Erde weiß, Die Bäume kahl, die Büsche Gereis, Ihr Lächeln den Fluren genommen. Mag zagen, wer will, mir wallet es heiß, Ich nenne willkommen dich, blinkendes Eis, Dich, starrender Winter, willkommen.

Sonntagabend – Gedicht / Sonntagsgedicht von Franz Alfred Muth

So SonntagsstilleDer weite Grund!Es zirpt die GrilleAllein zur Stund`.Es rauscht kein Wipfel,Der Bach nur fließt,Waldgrüne GipfelSpätlicht umgießt. Was nur mag redenIm Herzensgrund`?Als müßt ich betenWie `n Kind zur Stund`.Und mit den Glocken,Die fromm erwacht,Muß ich frohlocken,Kommt auch die Nacht. Mag sie denn kommen,Sie bringt den Stern,Licht ist erglommenWie Gruß vom Herrn.Wie heil`ge KerzenBrennt HimmelslichtDann auch

Abendgebet

Die Sonne hat uns gute Nacht gegeben; Die Schafe ziehen heim in’s stille Haus, Kein Vogel mag den Flügel mehr erheben, Sie schlafen alle, und ihr Lied ist aus. Nun leg‘ auch ich mich hin zur Ruh‘ Und schließ‘ die müden Augen zu.

Abendglöcklein

Glöcklein, Abendglöcklein läute Frieden, Freude allen Menschen zu. Helle laß dein Lied erschallen, Und bring‘ Allen, und bring‘ Allen