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Sprüche, Gedichte, Zitate

Die Nacht vor dem Heiligen Abend, Da liegen die Kinder im Traum … – Weihnachtsgedicht / Gedicht von Robert Reinick (1805-1934)

Die Nacht vor dem Heiligen Abend,Da liegen die Kinder im Traum;Sie träumen von schönen SachenUnd von dem Weihnachtsbaum. Und während sie schlafen und träumen,Wird es am Himmel klar,Und durch den Himmel fliegen,Drei Engel wunderbar. Sie tragen ein holdes Kindlein,Das ist der Heilge Christ;Er ist so fromm und freundlich,Wie keins auf Erden ist. Und wie es

Bäume leuchtend, Bäume blendend

Bäume leuchtend, Bäume blendend, Überall das Süsse spendend. In dem Glanze sich bewegend, Alt und junges Herz erregend – Solch ein Fest ist uns bescheret. Mancher Gaben Schmuck verehret; Staunend schaun wir auf und nieder, Hin und Her und immer wieder.

Hochsommer

Nun glüht der Sommer in der vollsten Pracht, Sieh, wie auf dieses Rasens dichten Sammet Durch der Platanen dunkelgrüne nacht Das warme Gold der Abendsonn flammet! Und doch, und doch – auf Sommers höchster Höh Durchschauerts mich wie ein geheimes Weh, Als sagte schon des Jahres Luft Ade!