Tierquälerei ist wie Verrat Am schönsten, was ein Herz mag laben; Wer mit dem Tier‘ kein Mitleid hat, Wird’s auch nicht mit den Menschen haben. Johann Meyer
Schlaf‘ süß! – es glüh’n die Sterne, Und eisig ist die Nacht. Ich hab‘ in weiter Ferne Noch träumend dein gedacht; Nun soll auf Geistesschwingen Zu dir hinüberklingen, Was mir die Nacht gebracht.
(An die Stadtmädchen) Noch blühen uns zu Kränzen Die Blumen auf der Flur; Noch locken uns zu Tänzen Die Sänger der Natur. Noch rieselt uns gelinde Der kleine Schmerlenbach, Und die belaubte Linde Wölbt uns ein Schattendach.
Man meint, man müsse alt werden, um klug zu sein; aber im Grunde hat man bei zunehmenden Jahren zu tun, sich so klug zu erhalten, als man gewesen ist. Johann Peter Eckermann
In den ersten Lebensjahren eines Kindes bringen ihm die Eltern Gehen und Sprechen bei, in den späteren verlangen sie dann, dass es stillsitzt und den Mund hält. Johann Nestroy