Die deutsche Wirtschaft ist nicht schlechter geworden.
Aber wir müssen zur Kenntnis nehmen,
dass andere besser geworden sind.
Helmut Kohl
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Die deutsche Wirtschaft ist nicht schlechter geworden.
Aber wir müssen zur Kenntnis nehmen,
dass andere besser geworden sind.
Helmut Kohl
Ansprüche können nicht stärker wachsen
als Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Bürger.
Helmut Kohl
Der Gelehrte studiert die Natur nicht, weil das etwas Nützliches ist. Er studiert sie, weil er daran Freude hat, und er hat Freude daran, weil sie so schön ist. Wenn die Natur nicht so schön wäre, so wäre es nicht der Mühe wert, sie kennen zu lernen, und das Leben wäre nicht wert, gelebt zu werden.
Henri Poincare
Rufe nicht vergangne Tage,
nicht entschwundne Zeit zurück;
leb der Gegenwart und klage
nimmer umverschwundenes Glück.
Heinrich Zeise
Auf einer Meierei
Da war einmal ein braves Huhn,
Das legte, wie die Hühner thun,
An jedem Tag ein Ei
Und kakelte,
Mirakelte,
Spektakelte,
Als obs ein Wunder sei!
Es war ein Teich dabei,
Darin ein braver Karpfen sass
Und stillvergnügt sein Futter frass,
Der hörte das Geschrei:
Wies kakelte,
Mirakelte,
Spektakelte,
Als obs ein Wunder sei!
Da sprach der Karpfen: „Ei!
Alljährlich leg ich ne Million
Und rühm mich des mit keinem Ton;
Wenn ich um jedes Ei
So kakelte,
Mirakelte,
Spektakelte –
Was gäbs für ein Geschrei!“
Heinrich Seidel
Du warst bei’m Näh’n nicht auf der Hut
Und stachst dein rosig Fingerlein –
Da steht ein rundes Tröpfchen Blut
Als wie ein rechter Edelstein.
So wünsch‘ ich dir, wenn einst dein Herz
Von bittren Leiden wird verwundet,
Daß sich wie hier aus herbem Schmerz
Des Glückes schöne Perle rundet.
Heinrich Seidel
Dankbarkeit ist im menschlichen Leben selten gesät und in der Politik schon gar nicht.
Ich habe eigentlich in meiner eigenen Partei den größten Ärger mit jenen gehabt,
denen ich am meisten geholfen habe.
Helmut Kohl
Die soziale Marktwirtschaft, unsere freiheitliche Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung,
lebt ganz entscheidend von der Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, selbst Verantwortung zu übernehmen.
Helmut Kohl
Bei Goldhähnchens war ich jüngst zu Gast!
Sie wohnen im grünen Fichtenpalast
In einem Nestchen klein
Sehr niedlich und sehr fein.
Was hat es gegeben? Schmetterlingsei,
Mückensalat und Gnitzenbrei
Und Käferbraten famos –
Zwei Millimeter groß.
Dann sang uns Vater Goldhähnchen was,
So zierlich klang’s wie gesponnenes Glas,
Dann wurden die Kinder besehn:
Sehr niedlich alle zehn!
Dann sagt‘ ich: „Adieu!“ und: „danke sehr!“
Sie sprachen: „Bitte, wir hatten die Ehr’,
Und hat uns mächtig gefreut!“
Es sind doch reizende Leut’!
Heinrich Seidel
Noch nicht mit Ihren Feuergluthen
Hat dich die Liebe angeweht;
Noch wallte nicht in wilden Fluthen
Dein Blut, das sanft die Pulse geht.
Noch ist kein Hauch von dem genommen,
Was ewig fehlt, dem, der’s verlor:
Doch wird auch dir die Stunde kommen,
Da hell die Flamme schlägt empor!
Dann sei es nimmer jene wilde,
Die keine Schranke brausend kennt!
Die schönre soll es sein, die milde,
Die auf dem Heerd des Hauses brennt!
Heinrich Seidel
Politik wird immer noch mit dem Kopf gemacht
und nicht mit dem Kehlkopf.
Helmut Kohl