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Sprüche, Gedichte, Zitate

Es blüht der Winter im Geäst, und weiße Schleier fallen (Chorlied)

Es blüht der Winter im Geäst, und weiße Schleier fallen.Einsam erfriert ein Vogelnest.Wie vormals läßt das Weihnachtsfest die Glocken widerhallen.Es neigt sich über uns der Raum, darin auch wir uns neigen.Es glänzt der Kindheit Sternentraum.Ein neuer Stern blinkt hoch am Baum und winkt aus allen Zweigen. TextJohannes R. Becherhttps://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_R._BecherVertonung zum Chorlied durch Jürgen Golle https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Golle

Wintergedanken eines Gärtners | Gedicht von Karel Capek (1890-1928)

Alljährlich pflegen wir zu sagen,daß die Natur ihren Winterschlaf antrete…Du lieber Gott, und das soll Schlaf sein? …Eher möchte man sagen, die Natur habe aufgehört,nach oben zu wachsen, weil sie keine Zeit dafür hat.Sie krempelt sich nämlich die Ärmel auf und wächst nach unten…Hier wachsen neue Stengel; von hier bis dort,in diesen herbstlichen Grenzen drängt