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Sprüche, Gedichte, Zitate

Der Tanz

Sieh, wie schwebenden Schrittes im Wellenschwung sich die Paare Drehen! Den Boden berührt kaum der geflügelte Fuß. Seh’ ich flüchtige Schatten, befreit von der Schwere des Leibes? Schlingen im Mondlicht dort Elfen den luftigen Reihn? Wie, vom Zephyr gewiegt, der leichte Rauch in die Luft fließt,

An die Freundin

Mich traf, ich weiß nicht wie, ein süß Verlangen, Sogleich mit dir zu sterben. Es dünkte mich, wir gingen Im Grün, die Stirn vom Morgenstrahl getroffen, Weit, weit von Menschenspuren.

Auf einen Lächler

Seht, wie ein seichter Fluß, der voller Wirbel läuft, Je minder tief er ist, die kleinen Kreise häuft! Des seichten Glycons Bild, des Lächlers ohne Geist, Der stets die Backen dehnt, stets ihre Grübchen weist. Friedrich von Hagedorn