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Sprüche, Gedichte, Zitate

Das Gelübde

Nichts pflegt der Rachbegier an Thorheit gleich zu sein. Ein Mann, der unverhofft sein feistes Kalb vermißte, Schwur, wenn er seinen Dieb nur zu entdecken wüßte, So wollt‘ er einen Bock dem Pan zum Opfer weihn.

Ein Mann, der liebt, darf nicht zu blöde sein

Ein Mann, der liebt, darf nicht zu blöde sein, Abschreckend stets ist zuviel Blödigkeit! Ein Weib, das liebt, darf nicht zu spröde sein, Abschreckend stets ist zuviel Sprödigkeit! Friedrich Bodenstedt

Der Ring des Polykrates

Er stand auf seines Daches Zinnen, Er schaute mit vergnügten Sinnen Auf das beherrschte Samos hin. »Dies alles ist mir unterthänig,« Begann er zu Ägyptens König, »Gestehe, daß ich glücklich bin.« –