Wie der Tag mir schleichet, Ohne dich vollbracht! Die Natur erblasset, Rings um mich wird’s Nacht. Ohne dich hüllt Alles Sich in Schwermuth ein, Und zur öden Wüste Wird der grünste Hain.
Tochter der Natur, Holde Liebe! Uns vergnügen nur Deine Triebe. Gunst und Gegengunst Geben allen Die beglückte Kunst Zu gefallen. Friedrich von Hagedorn
Ring und Stab, o seid mir auf Rheinweinflaschen willkommen! Ja, wer die Schafe so tränket, der heißt mir ein Hirt. Dreimal gesegneter Trank! dich gewann mir die Muse, die Muse Schickt dich, die Kirche selbst drückte das Siegel dir auf. Friedrich von Schiller
Wie nächtlich ungestüm die Wellen wogen, Bald schwellend liebevoll zum Sternenkranze, Bald sinkend zu der Tiefe hingezogen, Sehnsüchtig flutend in dem Wechseltanze,
„Seht den Mann, o große Not! Wie er mit dem Stocke droht gestern schon und heute noch! Aber niemals schlägt er doch. Schneemann, bist ein armer Wicht, hast den Stock und wehrst dich nicht.“