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Sprüche, Gedichte, Zitate

Das Spiegelbild

Schaust du mich an aus dem Kristall Mit deiner Augen Nebelball, Kometen gleich, die im Verbleichen; Mit Zügen, worin wunderlich Zwei Seelen wie Spione sich Umschleichen, ja, dann flüstre ich: Phantom, du bist nicht meinesgleichen!

Der Stern – Gedicht von Wilhelm Busch

Hätt` einer auch fast mehr Verstandals wie die drei Weisen aus Morgenlandund ließe sich dünken, er wäre wohl niedem Sternlein nachgereist, wie sie;dennoch, wenn nun das Weihnachtsfestseine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,fällt auch auf sein verständig Gesicht,er mag es merken oder nicht,ein freundlicher Strahldes Wundersternes von dazumal. Wilhelm Busch

Die Heiligen drei Könige Legende – Gedicht von Rainer Maria Rilke

Einst als am Saum der Wüsten sichauftat die Hand des Herrnwie eine Frucht, die sommerlichverkündet ihren Kern,da war ein Wunder: Fernerkannten und begrüßten sichdrei Könige und ein Stern.Drei Könige von Unterwegsund der Stern Überall,die zogen alle (überlegs!)so rechts ein Rex und links ein Rexzu einem stillen Stall.Was brachten die nicht alles mitzum Stall von Bethlehem!Weithin

Eigentlich ist es wie jedes Jahr …->

Eigentlich ist es wie jedes Jahr –und doch wieder auch gänzlich neu.Weihnachten, es ist wirklich wahr,ist wundervoll, wie ich mich freu!Vor allem auf das Kinderlachenund ein paar Tage, gut und still,auch anderwärts mal Freude machen,das ist es, was ich will. Autor unbekannt