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Sprüche, Gedichte, Zitate

Die drei Sterne – Gedicht von Georg Herwegh

Es traten einst um MitternachtDer Sterne drei zusammen,In nie gesehner heller Pracht,In nie gesehnen Flammen. Da scholl es aus des ersten MundVon blasser Silberlippe:„Ich tat den Weg den Völkern kundZu eines Gottes Krippe.“ Und stolz darein der zweite schaut,Wie um sich selbst zu sonnen:„Auf mich hat Caesar einst vertrautUnd eine Welt gewonnen.“ „Zu mir blickt“,

Deine Liebe ist mein Himmel – Gedicht, Liebesgedicht von Friedrich von Bodenstedt

Deine Liebe ist mein Himmel,Den ich schon auf Erden gewann!Es hängen sich meine LiederAls goldene Sterne daran –Als goldene, leuchtende Sterne,Noch heller, als die drüben:O, möge nimmermehrSich dieser Himmel trüben! Deine Liebe ist mein Himmel,Drin herrschest du ganz allein!Führst alle guten GedankenZu ewiger Seligkeit ein –Doch alle schlechten Gedanken:Sie werden vergessen, begraben;O, laß mich immerdarNur

Alte Geschichten

Der Abend dämmert, es wirbelt der Wind den Schnee von dem hohen Dache, Großmütterchen sitzt am warmen Kamin mit den Kleinen im warmen Gemache. „Erzähl uns etwas, Großmütterlein!“ – „Recht gern, ihr närrischen Dinger, ihr müsst nur brav und bescheiden sein!“ Und mahnend hebt sie den Finger.

So sei auch du!

Zum ew’gen Himmel schau empor und lerne: Er, der in schlichter Bläue niederlacht, So lang‘ es Tag, verhüllt er seine Sterne; Doch herrlich leuchten lässt er sie bei Nacht.