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Sprüche, Gedichte, Zitate

Sommer von Karl Förster (1874-1970)

Geschützt vor Mittagshitze, saß ich im Obstbaumschatten am Gemüsegartenrand und schlief. Mir war, als träumte ich die schöne Sommerwelt, als träumte mich die schöne SommerweltIch wachte halb und dacht still: Wo liegt denn diese Erdenküste? Wenn’s doch unendlich ist, worin sie liegt, und wenn der blaue Raum mit immer neuen Weltenküsten ohne Ende in ewige

Buß-Gedanken bei grosser Hitze

Wo soll ich fliehen hin daß ich im Schatten sitze? Es brennt des Höchsten Zorn mit angeflammter Hitze Den von Gerechtigkeit und Unschuld-blossen Geist Der Thränen aus dem Aug und Blutt vom Hertzen schweist. Kein Kürbiß-Blat beschirmt mich nicht Wenn dieser Sonne Feuer sticht Kein dunckler Wald noch düstre Höle Kühlt oder birgt die matte

Der liebe Gott hat es gewollt …

Der liebe Gott hat es gewollt, dass die Mück‘ uns stechen sollt‘. Es wär zu schön auf dieser Welt, wenn die Mück‘ im Sommer fehlt.