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Die Flucht der heiligen Familie – Gedicht von Joseph von Eichendorff

Länger fallen schon die Schatten,Durch die kühle Abendluft,Waldwärts über stille MattenSchreitet Joseph von der Kluft,Führt den Esel treu am Zügel;Linde Lüfte fächeln kaum,’s sind der Engel leise Flügel,Die das Kindlein sieht im Traum.Und Maria schauet niederAuf das Kind voll Lust und Leid,Singt im Herzen WiegenliederIn der stillen Einsamkeit.Die Johanneswürmchen kreisenEmsig leuchtend über’n Weg,wollen der Mutter

Weihnachten von Joseph von Eichendorff

Markt und Straßen stehn verlassen,still erleuchtet jedes Haus,sinnend geh ich durch die Gassen,alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauenbuntes Spielzeug fromm geschmückt,tausend Kindlein stehn und schauen,sind so wundervoll beglückt. Und ich wandre aus den Mauernbis hinaus ins freie Feld,hehres Glänzen, heil’ges Schauern,wie so weit und still die Welt! Sterne hoch die Kreise