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Sprüche, Gedichte, Zitate

Zum Abschied (von Johann Meyer)

Wenn still die Nacht vom Himmel sinkt Und wenn im Glanz der Sterne Dein Seelenblick die Andacht trinkt Der blauen Himmelsferne: Dann mög‘ es aus der Ferne dir Wie Harfenton erklingen, Und jeder, jeder Stern von mir Viel‘ tausend Grüße bringen!

Silvester – Silvestergedicht / Gedicht von Julius Sturm

Wieder ist ein Jahr entschwunden;Dass sein Scheiden uns nicht reue,Herz, was retten wir hinüberAus dem alten in das neue? Sprach mein Herz: Wie magst du fragen?Arm wär ich, wenn mir nicht bliebeFester Glaube, frohes HoffenUnd vor allem treue Liebe. Und ich rief: Daran erkenn ich,Dass du klug und wohlerfahren;Denn du sorgst mit weisem RateUns die

Rudolph hat ne rote Nase, ihm drückt der Glühwein auf die Blase, bedröhnt fliegt er von Haus zu Haus und richtet meine Grüße aus.

Rudolph hat ne rote Nase,ihm drückt der Glühwein auf die Blase,bedröhnt fliegt er von Haus zu Hausund richtet meine Grüße aus.

Daheim

„Daheim!“ – o Wort, wie rührst du Ein Herz, das ungeliebt! Sprichst ihm von jenem Frieden, Den nur die Heimat gibt! Auch mich umklangst du lockend Im wüsten Lebensbraus; Und, das Verheißne suchend, Kehrt‘ ich in’s Vaterhaus.