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Sprüche, Gedichte, Zitate

Der Gelehrte studiert die Natur nicht, weil das etwas Nützliches ist. Er studiert sie, weil er daran Freude hat, und er hat Freude daran, weil sie so schön ist. Wenn die Natur nicht so schön wäre, so wäre es nicht der Mühe wert, sie kennen zu lernen, und das Leben wäre nicht wert, gelebt zu werden. (Henri Poincare)

Der Gelehrte studiert die Natur nicht, weil das etwas Nützliches ist. Er studiert sie, weil er daran Freude hat, und er hat Freude daran, weil sie so schön ist. Wenn die Natur nicht so schön wäre, so wäre es nicht der Mühe wert, sie kennen zu lernen, und das Leben wäre nicht wert, gelebt zu

Weihnacht – Gedicht / Weihnachtsgedicht von Ludwig Anzengruber

Ob hoch, ob nieder wir geboren,So wie uns antritt das Geschick,So geht der frohe Kindesblick,Das Kinderherz geht uns verloren. Wir fühlen mählich uns verhärten‚gen alter Sagen Trost und Lust,Die uns des Lebens wirren WustZur heil’gen Einheit einst verklärten. Zerstoben bis auf wen’ge ResteIst der Erinnerung Gewalt,Abwägend stehen wir und kaltSelbst vor des Jahres schönstem Feste.

In der heiligen Weihnacht – Gedicht / Weihnachtsgedicht von Max von Schenkendorf

Kommt ihr Hirten, kommt ihr Armen,Seht das ewige Erbarmen,Das sich uns hat zugesellt,Nicht den Königen der Erden,Hirten will er ähnlich werden,Er, der Herr der ganzen Welt.Lass mich von der Erde Götzen,Ihren Freuden, ihren SchätzenHin an deine Krippe fliehn;Und mit dir, du Himmelsknabe,Unter deinem HirtenstabeBis zur Schädelstätte ziehn. Max von Schenkendorf