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Sprüche, Gedichte, Zitate

Blüh denn, leuchte, goldner Baum … – Gedicht von Ernst Moritz Arndt

Blüh denn, leuchte, goldner Baum,Erdentraum und Himmelstraum;blüh und leuchte in Ewigkeitdurch die arme Zeitlichkeit! Sei uns Bild und sei uns Schein,dass wir sollen fröhlich sein,fröhlich durch den süßen Christ,der des Lebens Leuchte ist. Sei uns Bild und sei uns Schein,dass wir sollen tapfer seinauf des Lebens Pilgerbahn,kämpfend gegen Lug und Wahn. Sei uns Bild und

Das Christkind – Gedicht von Robert Reinick

Die Nacht vor dem Heiligen Abend,da liegen die Kinder im Traum;sie träumen von schönen Sachenund von dem Weihnachtsbaum. Und während sie schlafen und träumen,wird es am Himmel klar,und durch den Himmel fliegendrei Engel wunderbar. Sie tragen ein holdes Kindlein,das ist der Heilige Christ;es ist so fromm und freundlich,wie keins auf Erden ist. Und wie es

Die Flucht der heiligen Familie – Gedicht von Joseph von Eichendorff

Länger fallen schon die Schatten,Durch die kühle Abendluft,Waldwärts über stille MattenSchreitet Joseph von der Kluft,Führt den Esel treu am Zügel;Linde Lüfte fächeln kaum,’s sind der Engel leise Flügel,Die das Kindlein sieht im Traum.Und Maria schauet niederAuf das Kind voll Lust und Leid,Singt im Herzen WiegenliederIn der stillen Einsamkeit.Die Johanneswürmchen kreisenEmsig leuchtend über’n Weg,wollen der Mutter

Die besinnlichen Tagezwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht (Joachim Ringelnatz)

Die besinnlichen Tagezwischen Weihnachten und Neujahrhaben schon manchen um die Besinnung gebracht. Joachim Ringelnatz

Advent und Weihnachten ist wie ein Schlüsselloch, durch das auf unseren dunklen Erdenweg ein Schein aus der Heimat fällt. (Friedrich von Bodelschwingh)

Advent und Weihnachtenist wie ein Schlüsselloch,durch das auf unseren dunklen Erdenwegein Schein aus der Heimat fällt. Friedrich von Bodelschwingh

Weihnachten bei den Großeltern – Weihnachtsgedicht / Gedicht von Jakob Loewenberg (1856-1929)

Heut Abend, als wir zu euch gingen,da war in der Luft ein leises Klingen,da war ein Rauschen, man wusst´ nicht woher,als ob man in einem Tannenwald wär,da huschte vorüber und ging nicht ausein heimliches Leuchten von Haus zu Haus.Der Mond kam über die Dächer gesprungen:„Wohin noch so spät, ihr kleinen Jungen?Ihr müsst ja zu Bett,