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    Weihnachten | Gedichte, Texte, Weihnachtssprüche und Weihnachtsgedichte, Sprüche für Weihnachtsgrüße für Familie, Freunde, Kollegen, Kunden, Geschäftspartner



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    Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht. (Kurt Marti)

    Die Ware Weihnacht
    ist nicht
    die wahre Weihnacht.

    Kurt Marti

    Die Art des Gebens ist wichtiger als die Gabe selbst. (Pierre Corneille)

    Die Art des Gebens
    ist wichtiger
    als die Gabe selbst.

    Pierre Corneille

    Blüh denn, leuchte, goldner Baum … – Gedicht von Ernst Moritz Arndt

    Blüh denn, leuchte, goldner Baum,
    Erdentraum und Himmelstraum;
    blüh und leuchte in Ewigkeit
    durch die arme Zeitlichkeit!

    Sei uns Bild und sei uns Schein,
    dass wir sollen fröhlich sein,
    fröhlich durch den süßen Christ,
    der des Lebens Leuchte ist.

    Sei uns Bild und sei uns Schein,
    dass wir sollen tapfer sein
    auf des Lebens Pilgerbahn,
    kämpfend gegen Lug und Wahn.

    Sei uns Bild und sei uns Schein,
    dass wir sollen heilig sein,
    rein wie Licht und himmelsklar,
    wie das Kindlein Jesus war!

    Ernst Moritz Arndt

    Das Christkind – Gedicht von Robert Reinick

    Die Nacht vor dem Heiligen Abend,
    da liegen die Kinder im Traum;
    sie träumen von schönen Sachen
    und von dem Weihnachtsbaum.

    Und während sie schlafen und träumen,
    wird es am Himmel klar,
    und durch den Himmel fliegen
    drei Engel wunderbar.

    Sie tragen ein holdes Kindlein,
    das ist der Heilige Christ;
    es ist so fromm und freundlich,
    wie keins auf Erden ist.

    Und wie es durch den Himmel
    still über die Häuser fliegt,
    schaut es in jedes Bettchen,
    wo nur ein Kindlein liegt.

    Und freut sich über alle,
    die fromm und freundlich sind;
    denn solche liebt von Herzen
    das liebe Himmelskind.

    Wird sie auch reich bedenken
    mit Lust aufs allerbest‘
    und wird sie schön beschenken
    zum lieben Weihnachtsfest.

    Heut schlafen noch die Kinder
    und sehn es nur im Traum,
    doch morgen tanzen und springen
    sie um den Weihnachtsbaum.

    Robert Reinick

    Die Flucht der heiligen Familie – Gedicht von Joseph von Eichendorff

    Länger fallen schon die Schatten,
    Durch die kühle Abendluft,
    Waldwärts über stille Matten
    Schreitet Joseph von der Kluft,
    Führt den Esel treu am Zügel;
    Linde Lüfte fächeln kaum,
    ’s sind der Engel leise Flügel,
    Die das Kindlein sieht im Traum.
    Und Maria schauet nieder
    Auf das Kind voll Lust und Leid,
    Singt im Herzen Wiegenlieder
    In der stillen Einsamkeit.
    Die Johanneswürmchen kreisen
    Emsig leuchtend über’n Weg,
    wollen der Mutter Gottes weisen
    durch die Wildnis jeden Steg,
    Und durchs Gras geht süßes Schaudern,
    Streift es ihres Mantels Saum;
    Bächlein auch läßt jetzt sein Plaudern,
    Und die Wälder flüstern kaum,
    Daß sie nicht die Flucht verraten.
    Und das Kindlein hob die Hand,
    Da sie ihm so Liebes taten,
    Segnete das stille Land,
    Daß die Erd‘ mit Blumen, Bäumen
    Fernerhin in Ewigkeit
    Nächtlich muß vom Himmel träumen
    O gebenedeite Zeit!

    Joseph von Eichendorff

    Die besinnlichen Tagezwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht (Joachim Ringelnatz)

    Die besinnlichen Tage
    zwischen Weihnachten und Neujahr
    haben schon manchen um die Besinnung gebracht.

    Joachim Ringelnatz

    Weihnachten macht bewusster als jeder andere Tag, wer im Licht und wer im Schatten lebt. (Gustav Heinemann)

    Weihnachten macht bewusster
    als jeder andere Tag,
    wer im Licht
    und wer im Schatten lebt.

    Gustav Heinemann

    Weihnachten ist die große Zeit des Zuviel. (James Henry Leigh Hunt)

    Weihnachten ist die große Zeit des Zuviel.

    James Henry Leigh Hunt

    Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst. (Alfred Delp)

    Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.

    Alfred Delp

    Nichts ist so erfrischend und verjüngend wie ein Quäntchen Bosheit in den Tagen der Nächstenliebe. (Agatha Christie)

    Nichts ist so erfrischend und verjüngend wie ein Quäntchen Bosheit in den Tagen der Nächstenliebe.

    Agatha Christie

    Advent und Weihnachten ist wie ein Schlüsselloch, durch das auf unseren dunklen Erdenweg ein Schein aus der Heimat fällt. (Friedrich von Bodelschwingh)

    Advent und Weihnachten
    ist wie ein Schlüsselloch,
    durch das auf unseren dunklen Erdenweg
    ein Schein aus der Heimat fällt.

    Friedrich von Bodelschwingh

    Weihnachten bei den Großeltern – Weihnachtsgedicht / Gedicht von Jakob Loewenberg (1856-1929)

    Heut Abend, als wir zu euch gingen,
    da war in der Luft ein leises Klingen,
    da war ein Rauschen, man wusst´ nicht woher,
    als ob man in einem Tannenwald wär,
    da huschte vorüber und ging nicht aus
    ein heimliches Leuchten von Haus zu Haus.
    Der Mond kam über die Dächer gesprungen:
    „Wohin noch so spät, ihr kleinen Jungen?
    Ihr müsst ja zu Bett, was fällt euch ein?“
    und lachte uns an mit vollem Schein.
    Da lachten wir wieder: „Du alter Klöner,
    heut Abend ist alles anders und schöner.
    Und glaubst du´s nicht, kannst mit uns gehen,
    da wirst du ein blaues Wunder sehn.“
    Da sprang er leuchtend uns voran,
    bei diesem Hause hielt er an.
    Wir gingen hinein mit froher Begier,
    und Klingen und Rauschen und Leuchten ist hier.

    Jakob Loewenberg (1856-1929)




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