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Sprüche, Gedichte, Zitate

Osterpredigt in Reimen

Verehrter Mitmensch, höre und vernimm Freundwillig mit Hulden und ohne Grimm: Dieweil es nun Ostern geworden ist, Sollst du, von welcher Art du auch bist, Ob Heide, Jude, Moslem, Christ, Durchaus vergnügt im Herzen sein, Osterwürdig und osterrein.

Ostern – Ostergedicht, Gedicht von Achim von Arnim

Vom Erdenstaub zu reinen, blauen LüftenDringt weit der Blick in ersten Frühlingstagen,Und höher steigt der mächt’ge Sonnenwagen,Die Erde sehnt nach Blättern sich und Düften,Und heilige Geschichten uns dann sagenWas sich geahnet in des Herzens Klüften.Er ist erstanden aus den Todesgrüften,Und wie vergebens war der Menschen Zagen,Ja so ersteht die Welt der HimmelsgabenMit jedem Jahre neu,

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche… Gesicht zu Ostern von Goethe

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche Durch des Frühlings holden, belebenden Blick; Im Tale grünet Hoffnungsglück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in raue Berge zurück.

Jahreswechsel – Silvestergedicht / Gedicht von Louise Otto (1819-1895)

Wenn hoch vom Turm die Glocken klingen,In mitternächtlich ernster Stund‘Des Jahres Scheidegruß zu bringen:Dann lauschen wir, als werd‘ uns kund,Was nun der neue Lauf der HorenUns Erdenpilgern bieten mag –Das Jahr ward neuverjüngt geborenUnd festlich grüßt sein erster Tag. Doch ist vergeblich alles Fragen,Die Antwort lautet immer gleich:Propheten sind aus unsern TagenVerbannt ins dunkle Sagenreich.Kein

Die Wunde

Für einen Schatz in meinem Leben, würd’ ich einfach alles geben. Eine Perle, die mein Leben mit Glück erfüllt um niemals aufzugeben.