Mutterliebe Mutterliebe! Allerheiligstes der Liebe! Ach! die Erdensprache ist so arm, Oh! vernahm` ich jener Engel Chöre, Hört ich ihrer Töne heilig Klingen , Worte der Begeist`rung wollt ich singen: „Heilig, heilig ist die Mutterliebe!â€
Ein Sommernachtstraum  Drum laß Geduld uns durch die Prüfung lernen, Weil Leid der Liebe so geeignet ist Wie Träume, Seufzer, stille Wünsche, Tränen, Der armen kranken Leidenschaft Gefolge.
Der Widerspenstigen Zähmung Stolz soll der Beutel sein, der Anzug arm, Denn nur der Geist macht unsern Körper reich. Und wie die Sonne bricht aus trübsten Wolken, So strahlt aus niedrigstem Gewand die Ehre.
Resignation Auch ich war in Arkadien geboren, Auch mir hat die Natur An meiner Wiege Freude zugeschworen; Auch ich war in Arkadien geboren, Doch Tränen gab der kurze Lenz mir nur.
Zwischen Raubvögeln. Wer hier hinabwill, wie schnell schluckt den die Tiefe! – Aber du, Zarathustra, liebst den Abgrund noch, tust der Tanne es gleich? –
Der Taucher „Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp, Zu tauchen in diesen Schlund? Einen goldnen Becher werf ich hinab, Verschlungen schon hat ihn der schwarze Mund. Wer mir den Becher kann wieder zeigen, Er mag ihn behalten, er ist sein eigen.“
Die traurige Krönung Es war ein König Milesint, Von dem will ich euch sagen: Der meuchelte sein Bruderskind, Wollte selbst die Krone tragen. Die Krönung ward mit Prangen Auf Liffey-Schloß begangen. O Irland! Irland! warest du so blind?
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt Ein rätselhafter Schimmer, Ein „je ne sais-pas-quoi“ Liegt in den Augen immer Bei einer schönen Frau. Doch wenn sich meine Augen Bei einem vis-Ã -vis Ganz tief in seine saugen Was sprechen dann sie?: