Still, seid leise, es waren Engel auf der Reise. Sie wollten ganz kurz bei Euch sein, warum sie gingen, weiß Gott allein. Sie kamen von Gott, dort sind sie wieder.
Zur Zeit, als die Natur, von wilder Kraft durchdrungen, Gewaltge Kinder trug, hätt ich nach meinem Sinn Bei einer Riesin gern gelebt, bei einer jungen, Wie eine Katze streicht um eine Königin.
Wenn es Nacht wird, wenn es Nacht wird Und die Lampe ausgemacht wird, Zieht der Sandmann durch die Stadt, Und er trägt auf seinem Nacken Einen riesengroßen Packen, Wo er Träume drinnen hat.
Wenn die ersten Fröste knisternIn dem Wald bei Bayrisch-Moos,Geht ein Wispern und ein FlüsternIn den Tannenbäumen los,Ein Gekicher und Gesumm ringsherum. Eine Tanne lernt Gedichte,Eine Lärche hört ihr zu.Eine dicke, alte FichteSagt verdrießlich: Gebt doch Ruh!Kerzenlicht und Weihnachtszeit sind noch weit! Vierundzwanzig lange TageWird gekrauselt und gestutztUnd das Wäldchen ohne FrageWunderhübsch herausgeputzt.Wer noch fragt: Wieso?